Band 
Fünfter Theil.
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440
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44°

Buch IX.

tigen Verhältnifs ihrer yorspringenden oder' einvvärtsge-henden Winkel, als hingegen mit dem Niveau, welchesder Thalgrund erreicht, beschäftigt. Noch keine ge-naue Messung gibt uns die absolute Höhe der drei Be-cken vom Titicaca , vom Jauja und vom Ober-Marag-non * *); dagegen ist es mir gelungen, die sechs andernBecken oder Längenthäler , welche sich einander stufen-weise nordwärts folgen, auszumitteln. Der Grund vomCuenza-Thal, zwischen den Knoten von Loxa und vqmAssuay, hat i35o Toisen ; das Thal von Alausi undvon Hambato, zwischen dem Knoten von Assuay undder Gräte von Chisinche, i 52Ö T.; das Thal von Qui-to *®) in seinem östlichen Theil i34o T. und in seinemwestlichen Theil 1490 T.; das Becken von Almpguer11G0T.; das Becken***) vom Rio Cauca , zwischen den

Icli bin geneigt zu glauben , die Grundfläche des südlichenTheils vom Becken des Ober Maragnon, zwischen Huaryund Huacarachuco, betrage mindestens über 55o Toisen,denn ich habe den mittleren Wasserstand des Maragnon, nahebey Tomcpenda auf 194 Toisen Höhe über der Meeresflächegefunden; und, der Analogie des Laufes vom Mägdalena-strom zufolge, zwischen ISeiva und Angostura de Carere,kann der Ober - Maragnon, während eines Laufes von 4 °der Breite, über i5o Toisen Pall haben.

* ,; ) Das Thal von Quito , lnnaquito und Turubamba mufs geo-gnostisch als ein und dasselbe Thal mit dem von Pucmbo

und Chillo betrachtet werden. Die zwischenliegenden Hügelvon Icbimbiö und von Poingasi maskiren diesen Zusammenhang.

ecc ) Um sowohl dieses Becken, welches der fruchtbarsteTheil der Provinz von Popayan ist, als das vom Magdalena-strom mit jenen des alten Festlandes vergleichen zu kön-nen, erwähne ich hier die Hochebenen von Mysone fäflobis 430 T.), vom Binncnlande Spaniens (35o T.), von der