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Buch IX.
chen Zerastelungen der Anden im südlichen America derFall ist.
Derjenige Theil der mexicanischen Cordilleren, wel-cher in silberhaltigen Schichten und Gängen der reichsteist, liegt zwischen den Parallelen von Oaxaca und vonCosiquiriachi (Br. i6°'/>— 2cf) ; nur allein dasjenige auf-geschüttete oder angeschwemmte Land, welches Gold-hörner enthält, dehnt sich noch etliche Grade weiternordwärts aus Es ist eine sehr bemerkenswerthe Er-scheinung, dafs das Waschgold von Cinaloa und vonder Sonara, wie das von Barbacoas und vom Cho-co, südlich und nördlich der Landenge von Panama ,gleichmäfsig auf der Westseite der Centralkette an demgegenüber dem stillen Ozean liegenden Abhange vor-kömmt. Die Spuren von noch thätigem vulcanischenFeuer, welche auf einer Länge von aoe Meilen, vonPasto und Popayan bis zum Golf von Nicoya (Br. i 0, / 4— 9° '/-) verschwunden waren, erscheinen nochmals sehrhäufig an den Westküsten von Güatimalä (Br. t) 01 /,—16°):sie hören wieder auf in den Granit-Gneis• Gebirgen vonOaxaca , und zeigen sich neuerdings, vielleicht nord-wärts zum Leztenmal, in der Central - Cordillere vonAnahuac, zwischen i8 01 / 4 und if) 0 '/, der Breite, wo dieVulcane von Tuxtla , von Orizaba, von Popocatepetl,von Toluca, von Jorullo und von Colima , über einerGebirgsspalte zu liegen scheinen **), die sich in der Rich-
e ) Der Eintheilung der Minen vo* Mexico in acht Gruppenisiehe meinen JEssai polit-, Tom. II, p. 502} gehören dieMinen von Cosiquiriachi, ßatopilas und Parral, zur Gruppevon Chihuahua , in der Intendanz Von Durango oder N'eu-Biscaya .
**) Ueber diese Sultanen- Zone und die Parallele der gröfstenHöhen von Neu-Spanien, siehe a. a. 0. Tom. I, p. 253.