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Buch IX.
Wir haben weiter oben bemerkt, dafs der östlicheGebirgszweig von Neu-Grenada sich N. 0 . verlängert,theils durch die vier Paramos de Timotes, Niquitao,Bocono und de las Rosas, deren absolute Höhe nichtminder als 1400 bis 1G00 Toisen betragen kann. Nach'dem Paramo de las Rosas, welcher höher als die zweyvorhergehenden ist, folgt eine grofse Senkung: einedeutliche Kette oder Gräte ist nicht mehr vorhanden,hingegen ein Hügelland*) und hohe Bergebenen, aufdenen die Städte von Tocuyo und von Barquisimeto er-baut sind. Die eigentliche Erhöhung des Cerro del Al-tar, zwischen Tocuyo und Caranacates, ist uns unbe-kannt; wir wissen hingegen, in Folge der neuerlichenMessungen der Herren Rivero und Coussingault, dafs diebevölkertesten Gegenden 5 oo bis 55 o Toisen Erhöhungüber der Meeresflächo haben. Die Grenzen des Gebirgs-landes zwischen dem Tocuyo und den Thälern von Ara-gua sind, südwärts, die Ebenen von San Carlos; nord-wärts der Rio de Tocuyo, in welchen der Rio Siquisi-que sich ergiefst. Vom Cerro del Altar in N. O. Rich-tung, reihen sich, gegen Guigue und Valencia , als cul-minirende Puncte**), anfänglich die Berge von SantaMaria (zwischen Burie und Nirgua), hernach der Pica-cho de Nirgua, dessen Höhe zu 600 Toisen angenom-men wird; endlich Las Palomeras und EI Torito (zwi-schen Valencia und Nirgua' 1 . Die Linie der Wasser-scheide verlängert sich von West nach Ost, von Quiborbis zu den Ilochsavanen von London , in der Nähe vonSant^ Rosa. Nordwärts laufen die Gewässer dem Golfotriste des Antillen-Meeres zu; südwärts den Wasser-becken vom Apure und vom Orenoko. Das ganze Berg-
®) Siehe oben, Th. 5, S. 210 und Th. 5, S. 203.as ) llandschriften dos Generals Cortes.