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Buch IX.
Venezuela im Ganzen zu erfassen, müssen sorgfältig dieRichtung und die Wendungen der Küste, von der PuntaTucasas (westlich von Porto - Cabello) bis zur Punta dela Galera der Insel Trinidad erforscht werden. DieseInsel, die von Los Testigos, von Marguerita und Tor-tuga bilden, zusammt den Glimmerschiefern der Halb-insel Araya, ein gemeinsames Bergsystem. Die zwi-schen Buria, Duaca und Aroa*) zu Tage kommendenGranitfelsen durchziehen das Thal des Rio Yaracui undnähern sich dem Küstenland, wo sie sich, einer unun-terbrochenen Mauer gleich, von Porto - Cabello bis zumKap Codera ausdehnen. Diese Ausdehnung ist es, dieden nördlichen Gebirgszweig der Cordillcre von Vene-zuela bildet, durch welchen man kömmt, wenn manvon Süd nach Nord, sey es von Valencia und den Thä-lern von Aragua nach Burburata und Turiamo, odervon Caracas nach La Guayra geht. Heifse Quellen“““”')
*) Ostwärts v'on San Felipe, im Bergknoten von Tocuyo undvon Barquisimeto .
e *J Siehe oben, Th. 2, S. 170; Th. 5 , S. 46, 141, 264,167, 2 jo. Andere heifse Quellen der Cordillere des Küsten-landes sind die von S. Juan, vom Provisor, vom Brigantin,vom Golf von Cariaco, von Curnacatar und von Irapa. DieHerren Rivero nnd Bonssingault, welche die Thermalvrasservon Mariara, im Februar losj, während ihrer Reise vonCaracas nach Santa-Fe de Bogota besucht haben, fanden dasMaximum dieser Wasser zu 64° der hundertth. Scale. Ichhatte es, in gleicher Jabrszeit, nur zu 59% 2 gefunden. Solltedas grofse Erdbeben vom s6. März auf die Temperatur dieserQuellen Einflufs gehabt haben ? Den geschienen Chemihern,die so eben genannt wurden, war eben so, wie mir, diegrofse Reinheit der heifsen Wasser auflallend , die dem Urge-stein des Bassins von Aragua entquillen. „Die Wasser vonOnoto , welche bey 56 o Toisen Erhöhung über der Meeres-