Band 
Fünfter Theil.
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474
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Buch IX.

mit die schwankenden Namen von Mustag und Musavl(eigentlich Mussur) durch so lange Zeit heybehaltenwurden. Die Bergvölker unterscheiden jede Gruppe durcheinen besonderen Namen, und überhaupt wird eine Ketteals ein zusammenhängendes Ganzes nur da betrachtet,wo sie von weitem her als den Horizont der Ebenenbegrenzend sich darstellt. Unter allen Himmelsstrichentrifft man die Namen an von Schneebergen (Himalaya ,Imaus), tceijsen (Alpen , Alb), schwarzen und blauenBergen. Der gröbste Theil der Sierra - Parirne ist sozu sagen vom Orenoko umzingelt ; ich wollte jedocheine Benennung, die auf diefs Verhältnis Bezug hätte,vermeiden, weil die Berggruppe, von der hier die Hedeseyn soll, sich weit über die Gestade des Orenoko aus-dehnt. Es verlängert sich dieselbe, gegen Süd - Ost,gegen die Ufer des Rio-Negro und des Rio-Branco, biszur Parallele von i° % nürdl. Breite. Der geographischeName der Parirne * *) gewährt den Vortheil, an die My-then vom Dorado und an die hohen Berge**) zu erin-nern, mit denen, vom löten Jahrhundert an, der Ru-punuwini-See oder die Baguna de Parirne umzogenward. Noch heutzutage geben die Missionarien vomOrenoko den Namen Parirne dem ganzen weitläufigenBergland, das zwischen den Quellen des Erevato, desOrenoko, des Caroni, des Rio Parirne * iHi ) (Zufluls desRio-Branco) und des Rupunuri oder Rupunuwini, einemZuflufs des Rio-Essequibo, gelegen ist. Diese Land-

*) TI). 4, S. 496, 679, 688,

*0 Th 4 , S. ?2 3.

*“) Der Rio - Parirne, nachdem er die Gewässer des Uracicueraempfangen hat, vereinbart sich mit dem Tacutu, um, nahebevm l-’ortin de San Joacquiin , den Rio-Branco zu bilden,welcher eine/ - der üullusse vom Rio - Aegro ist.