Band 
Fünfter Theil.
Seite
480
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Buch IX.

Gesichle behält *), auf der Fahrt von Santa Barbara zumEsmeralda), bildet die südwestliche Einfassung des Berg-svstems von Parime, zwischen 7O 0, / 3 und 68° der LängenDie neuerenGeognosten haben die Bemerkung gemacht, dalsdie culminirenden Puncte einer Gruppe seltener um sei-nen Miltelpunct als gegen eine seiner Extremitäten hinangelroffen werden, und dafs dieselben somit einer be-I deutenden Senkung der Kette oi O entweder vorangehenoder dieselbe gleichsam verkünden. Diese Erscheinungwiederholt sich in der Gruppe von Parime, deren höchsteGipfel, der Duida und der Maraguaca, in der Reihen-folge der südlichsten Berge da befindlich sind, wo dieEbenen vom Cassiquiare und vom Rio-Negro ihren An-fang nehmen.

Diese Ebenen oder Savanen, welche nur in derNähe der Flüsse mit Waldung bewachsen sind, bieteninzwischen jenen einförmigen Zusammenhang nicht dar,welcher in den Llanos vom Unter-Orenoko, vom Metaund von Buenos-Ayres angetrolfen wird. Sie werdendurch Hügelgruppen (Cerros de Daribapa ***)} und durchseltsam geformte* vereinzelt zu Tage kommende unddie Aufmerksamkeit der Reisenden von fern her an sichziehende Felsen unterbrochen. Diese öfters aufgeschich-teten Granitmassen sehen aus wie Pfeiler oder zerfallendeGebäude. Die nämlichen Kräfte, welche die Gesammt-Gruppe der Sierra - Parime emporgehoben, haben hinund wieder auch in den Ebenen bis über den Aequatorhinaus sich thätig erzeigt, Das Vorkommen dieser Erd-__ hau-

e ) Th. 4 , S. 53o.

’ Montblanc, Chimborazo .

B5S i) breite 3”, I.ängc 69° 12' zwischen dem Itiniveni oder Co-norichte und den Quellen des Tama, eines Zuflusses VomAlacavi und vom Atabapo.