Kapitel XXjKI. 48g
Bergen von Unturan und Yuinariquin an. Aus allenvorstehenden Betrachtungen geht hervor, dafs, währendwestwärts vom Cassiquiare, zwischen diesem Flufs, dem
ten zwanzig Tage lang durch unzählige Rapides und Was-serfälle in Kähnen aufgefahren sind, hänge mit dem Ca-babury zusammen, welcher gleichzeitig ein Zuflufs vomRio-Negro und vom Cassiquiare ist. (.Siehe oben, Th. 4,S. 3 s 6 , 563 .) Wofern diefs seine Richtigkeit hat, so ha-ben unsere Karten den Fehler, dafs sie den Lauf desPadaviri, der, dem Verfasser der Corographia brasilien -sis (Tom. II, p. 549) zufolge, dem Umavaca föhne Zwei-fel dem Mavaca, einem Zuflufs des Ober - Orenoko) einPortagc gewährt , viel zu weit nordwärts verlängern.Ich wundere mich über alles Detail, welches die Ar-rowsmith’sche Karte hinsichtlich der Quellen des Pada-viri gibt, die unter 3 ° der Br. nachgewiesen werden,während die handschriftlichen Karten von Pontes diesenämlichen Quellen unter 1°'/, angeben. Vormals brachteman den Daraha, den Padaviri und den Uaraca mit demRio-Branco in Verbindung und bildete daraus (siehedie Karte von Sarville , welche sich bey Caulins Coro-graphie befindet) drey verschiedene Mündungen, die einDelta von Xiifliissen gewährten. Die grofsen Ueber-schwemmungen des Seriveni und des Caritamini (i°—2°nördl. Br ) vcranlafsten ohne Zweifel die Fabel vom Mau.vatu-See der Karte des Amazonenstroms, welche Ilr.Rcquena, der erste Grenzcommissar in kein. spanischenDiensten, verfertigt hat. Diese nämlichen Üeberschwem-mungen und die übereinstimmende Aussage der Indianer,der zufolge der Rio Mocajahi mit dem Cobabury zusam-menhängt, hünnen gleichfalls zur Hypothese jenes angeb-lichen Sees beygetragen haben, den Surville westlichvom Rio-Branco nachweist und den er mit diesemFlusse sowohl als mit dem Orenoho in Verbindung bringt.(Th. 4, S. 7)2.) Ich bemerke gleichzeitig, dafs der Amu-