Kapitel X.X.VI.
entspringt. Der zweyto läfst, den Aussagen der Lnn-deseingebornen zufolge, „von Zeit zu -Zeit ein unter-irdisches Getöse hören. “ Die Giebellinie dieser Berg-kette, welche man in einer Richtung S. 85° 0-, vomPic Duida aus, nahe beyin Esmeralda (Br. 3° 19'), biszu den Rapides vom Rio-Manaye, in der Nähe des KapNord (Br. i° 5o0 verfolgen kann, scheidet, unter derParallele von 2°, die nördlichen Quellen des Essequibo,des Maroni und des Oyapock, von den südlichen Quel-len des Rio-Trombetas, des Curupatuba und des Parü.Die südlichsten Widerlagen dieser Kette nähern sich demAmazonenstrom auf i5 Meilen Distanz. Fährt mandiesen Flufs hinab, so wird man diese Höhen zuerstgewahr, nachdem man Xeberos und die Mündung vomIluallaga verlassen hat* *). Man behält dieselben unun-terbrochen im Auge, wenn man zu Schiffe fährt vonder Ausmündung des Rio-Topayos nach der vom Peru ,von der Stadt Santarem nach Almeirim. Ungefähr im
von einander völlig abweichenden amcricanischen Spra-chen eingefährten IVarzeln ist so bedeutsam, dafs 5 ooMeilen westwärts vom Berge Tgaracuru, an den Gesta-den vom Caqueta , Pedro de Ursua von einer an Wasch-gold reichen Provinz Caricuri sprechen hörte. (Th. 4»S. 718.) Der Curupataba ergiefst sich in den Amazonen-strom, nahe bey der Villa de Monte Alegre, nordöstlichvon der Ausmündung des Rio-Topayos.
*3 Th. 5 , S. 4 18. Man vergleiche auch La Condamine ,yoyage a VAmazone, p. 1 45 . Die Distanz, worin dieseWidcrlagen sichtbar sind, gibt ihnen 200 Toisen absolu-ter Höhe. „Es sind diefs jedoch nur die Vorhügcl einerlangen Bergkette, die sich von West nach Ost ausdehnt,und deren Gipfel die Schcidungspuncte der Gewässerbilden; die nördlichen fliefsen den Rüsten von Cavenneund Surinam zu; die südlichen dem Amazonenstrom.“