Band 
Fünfter Theil.
Seite
496
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Buch IX.

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Meridian der erstem dieser Städte befindet • sich *) derbey den Indianern vom Ober-Maroni berühmte Pic Tri-poupou. Man versichert, er sey weiter östlich, beyMalgago, annoch am Horizont der Serras de Velho unddo Pari sichtbar **). Die eigentlichen Grenzen dieserKette der Quellen vom Rio - Trombetas sind südwärtsbesser als nordwärts gekannt, wo ein bergiges Landin’s holländische und französische Guiana, bis auf 20oder 25 Meilen von der Küste vorzurücken scheint.Die zahlreichen Kataracten der Flüsse von Surinam , vonMaroni und von Oyapock können die , rusdehnung undVerlängerung der Felsengräten darthu ^ hingegen sindkeine Anzeigen bisdahin vorhanden, d, s sich (wie zu-weilen übereilt ist arfgegeben worden) zusammenhän-gende Ebenen oder Plateaus von einigen Hundert ToisenErhöhung, welche für die Kultur dar Gewächse dergemäfsigten Zone tüchtig wären, in jenen Regionenvorfänden.

Ich habe hier in einer gemeinsamen geognosi*. henUebersicht alle Materialien zusammengestellt, welcheich hinsichtlich auf das System der Berge von Parimebesitze. Seine Ausdehnung ist neunzehn Mal so grofs,wie die der gesammten Schweiz ; und wenn man auchdie Berggruppe der Quellen vom Rio-Negro und vomXie als unabhängig oder vereinzelt mitten auf der Ebenebetrachten will, so ergibt sich immer noch die Längeder Sierra Parime (zwischen Mavpures und den Quellenvom Oyapock) von 54° Meilen, und ihre grö/ste Breite(von den Felsen von Jmataca, nahe beym Delta des_________ Ore-

*) Br. 2 0 io'j Länge 1° 56 ' westlich vom Meridian vonCayenne, zufolge der im Depot de ta marine, 1817, aus-gegebnen Karte von Guiana .

e ‘) Corographia brasil. , Tom. II, p. 297.