Buch IX.
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bedeutend erachtet werden-, wenn man sich erinnert,dafe am Fulse der peruanischen Anden, zu Tomependa,auf 900 Meilen Entfernung von den Küsten des atlanti-schen Ozeans, die Llanos oder Ebenen des Amazonen-stroms noch nicht über 194 Toisen Erhöhung haben *)•Was inzwischen die Berggruppe von Parime hauptsäch-lich auszeichnet, besteht in den da vorherrschenden Gra-nit- und Granit-Gneis Felsarten, in dem völligen Man-gel der Secondar - Balkformationen und in den nacktenFelsbänken (den Tsy der chinesischen Wüsten), die, aufdem flachen Boden zu Tage liegend, unermessene Bäu-me der Savanen einnehmen *°)>
£. Gruppe der Berge von Brasilien . Esist diese Gruppe bisher auf den Karten nicht minderseltsam abgebildet worden, wie hinwieder die Berge deriberischen Halbinsel, Klein-Asiens und Persiens . Essind tempernde Plateaus und wirkliche Bergketten von3oo bis 5 oo Toisen Erhöhung, mit aulserordentlichheilsen Landschaften, deren wellenförmiger Boden nurverschiedentlich gruppirte Hügel darstellt, verwechseltwürden. Die vortrefflichen barometrischen Messungendes Baron von Eschwege , des General-Directors derGoldbergwerke in der Provinz von Minas Geraes, unddie in versehiedenen Gegenden Brasiliens , durch denPrinzen von Neuwied , durch die Herren Auguste deSt. Hilaire, Olfers, Spix, Pohl und Martius angestelltenBeobachtungen haben neuerlich die Orographie des por-tugiesischen America wesentlich bereichert. Das eigent-liche Bergland von Brasilien , dasjenige, dessen Durch-schnitts-Höhe mindestens 400 Toisen beträgt, ist insehr engen Grenzen, ungeiähr zwischen 18 0 und 2& 0
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*) Th. 5, S. 584-
Th. 5, S. 476; Th. 4, S. 24.