Band 
Fünfter Theil.
Seite
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11 a p i t e l XXVI.'

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südlicher Breite eingeschlossen 5 es scheint sich dasselbe,zwischen den Provinzen von Goyaz und von Mato-Gros-so, nicht über den 5ä° der Länge, westlich vom Pari-ser Meridian, auszudehnen.

Bey gleichzeitigem Ueberblick der östlichen Gestal-tung beyder America sieht man, dafs die Küstenvon Brasilien und Guiana , vom Cap St. Roch biszur Ausrnündung des Orenoho (in der Richtung vonS. O. nach N. W.), jenen von Labrador entsprechen,wie die Küsten vom Gap St. Roch bis zum Rio de laPlata , jenen der vereinten Staaten (in der Richtung vonS. W. nach N. 0.) entsprechend sind. Die Kette desAlleghani-Gebirgs steht diesen leztern Küsten gegenüber,wie die Haupt-Cordillere von Brasilien ungefähr parallelläuft mit dem Küstenland der Provinzen von Porto Se-guro, vom Rio Janeiro und vom Rio Grande. Die,meist aus Qrauwacke und Uebergangs - Gebirgsarten be-stehenden Alleghanis haben eine etwas gröfsere Erhö-hung, als die fast nur aus Urgebirgsarten (aus Granit,Gneis und Glimmerschiefer) bestehenden Berge der bra-silianischen Gruppe: es sind dieselben auch von vieleinfacherer Structur, da ihre Zweige einander näherstehen und wie im Juragebirg einen steteren Parallelis-mus befolgen.

Wenn, statt die nördlich und südlich vom Aequaforgelegenen Abtheilungen des Neuen Festlandes miteinan-der zu vergleichen, wir uns auf das südliche Americabeschränken, so finden wir die westlichen und nördli-chen Küsten desselben, ihrer ganzen Länge nach, durcheine ununterbrochne , dem Küstenland nahe gelegne Kette(die Anden und die-Cordillere von Venezuela ) verstärkt,während die östlichen Küsten mehr oder weniger hoheBenfe einzig' nur zwischen dem ii° und 3o u südl. Breitedarbieten. Auf diesem Raume von 30o Meilen Länge