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Buch IX.
entspricht das System der Befge Brasiliens geognostisch,durch Form und Lage, dgn Anden von Chili und Peru .Der beträchtlichste Theil desselben ist zwischen den Pa-rallelen von i5° und 22 °, den Anden von Potosi und laPaz gegenüber gelegen, aber fünfmal niedriger als diese,und nicht einmal die Höhe der Berge von Parime, vomJura und der Auvergne erreichend. Die Hauptrichlungder brasilianischen Gebirgszweige, da, wo sie vier- bisfünfhundert Toisen Höbe erreichen, geht von Süd nachNord und von Süd-Süd-West nach Nord-Nord-Ost:zwischen dem i3° und 19 0 hingegen erweitern die Ge-birgszweige sich bedeutend westwärts, indem sie" zu-gleich niedriger werden. Kämme und Hügelreihen schei-nen über die Engpässe vorzurücken, welche die Quellendes llio-Araguay und des Parana, des Topayos und desParaguay , des Guaporo und des Aguapehy, unter 63 uder Länge trennen. Weil die westliche Erweiterung derbrasilianischen Gruppe, oder vielmehr weil die wellen-förmige Gestaltung des Bodens in den Campos Parecisden Widerlagen von Santa Cruz der Sierra und des Be-ni '0 > die von den Anden östlich ausgehen, entspre-chen, so ist vormals daraus gefolgert worden, das Sy-stem der Berge Brasiliens stehe mit dem der Anden vonOber-Peru in Verbindung. Ich habe selbst auch diesenIrrthum in meinen ersten geogno 3 tischen Arbeiten be-gangen.
Eine Kette des Küstenlandes (Serra do Mar) dehntsich, mit der Küste ungefähr parallel, nordöstlich vonRio Janeiro aus, sie senkt sich beträchtlich gegen denRio Doce hin, und verliert sich beynahe gänzlich in derNähe von Bahia (Br. 12 ° 580. Der Angabe des Hm.
*) Th. 5, S. 410 , 4*7-