Band 
Fünfter Theil.
Seite
501
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Kapitel XXFI.

von Eschvvege * *) nach sollen einige schwache Grätedas Cap Saint-Roque (Br. 5 ° 12') erreichen. Süd-öst-lich von Rio Janeiro folgt die Serra do mar dtf Küsterückwärts der Insel St. Kathariua bis nach Torres (Br.29 0 20O; hier wendet sie sich westlich und bildet eineKrümmung, indem sie, durch die Campos de Vacaria,ihre Richtung nach den Ufern des Jacuy nimmt* 0 ).

Westwärts von der Kette des Küstenlandes von Bra-silien findet sich eine andere Kette, die höchste und diebeträchtlichste unter allon, die von Villarica ***), dieHr. von Eschvvege mit dein Namen Serra do Espin-hago bezeichnet, indem er sie als den Ilaupttheil desganzen ( knöchernen ) Gerüstes der Berge von Brasilien betrachtet. Diese Cordillere verliert sich gegen Nor-den ****), zwischen Minas Novas und dem südlichen

e ) Geognostisches Gemälde von Brasilien , 1822, 8. 5 . DerKalkstein von Dahia enthält sehr viele Steinkohlen.(Ebcnd, S. 9.)

Handschriftliche Noten des Itrn. .Auguste de St. Hilaire.Ich verdanke diesem grofsen Katurforschcr, dessen um-fassende Ansichten eich auf alle Verhältnisse der physi-schen Erdbeschreibung ausdehnen , wichtige Berichtigun-gen meines Abrisses des brasilianischen Borgsystcms.

• co ) Erhöhung dieser Stadt über der Mccrestläehe, 63 oToi-scn. [Diese Höhe beweist, dais Villarica in der KetteCSerra do Espinhacoy selbst gelegen ist; denn das Pla-teau von Minas Geraes oder die Wiifcrlagen, w elche dieSerra de Espinha^o mit der von Gojaz oder dos Eerlen-tes vereinbaren, haben meist nur 3 oo Toisen absoluterErhöhung. ( Bschwege , Journal von Brasilien, 1810, Th. 2,S. 2 i 3 .)

•• I,c ) Man vermuthet, jene Fclsengräte, welche die Ifata.

racten von Paulo AfTonso, im Rio San Francisco bilden,

gehören zur nördlichen Verlängerung der Serra de Es-