Band 
Fünfter Theil.
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Buch IX.

Endo der Kapitanschaft von Bahia, unter if° der Breite.Sie bleibt hier mehr wie 60 Meilen von der Küste vonPorto Searuro entfernt: aber südwärts, zwischen denParallelen von Rio Janeiro und St. Paul (Br. 22° bis 20°),im Bergknoten der Serra de Mantiqueira, nähert sie sichdermafsen der Cordillere des Küstenlandes (Serra domar }, dafs sie sich beynahe mit ihr vereinbart. Ebenso in nördlicher Richtung, folgt die Serra do Espin-hapo unausgesezt der Richtung eines Meridians, wäh-rend dieselbe südwärts südöstliche Richtung nimmt undgegen 25 ° der Breite ausläuft. Ihre gröfste Höhe erreichtdie Kette zwischen iö° und 21°; hier sind die Wider-lagen und die an sie gelehnten Plateaus sattsam ausge-dehnt, um der Kultur einen Boden darzureichen, wel-cher stufenweise geniäfsigte Klimate gewährt, die denherrlichen Kliinaten von Xalapa, von Guaduas, von Ca-racas und von Caripe verglichen werden mögen. DieserVorzug, welcher gleichzeitig von der Erweiterung derMasse des Gebirgszweigs und seiner Widerlagen abbängt,wird nirgend anderswo, östlich der Anden, in gleichemMafs angetroffen, selbst nicht in den Gebirgszweigenvon grüfserer absoluter Höhe, zum Bevspiel in den vonVenezuela und vomOrenoko. Die culminirenden Punctoder Serra de Espinkapo , in der Kapitanschaft der Mi-nas Geraes, sind: der Itambe (g 32 T), die Sierra daPiedade, nahe bey Sahara (gio T), der Itacolumi, ei-gentlich Itacunumi (900 T.), der Pico Itabira (816 T.),die Serras vonCarapa, von Ibitipoca und von Papagayo.Hr. Auguste de Saint Hilaire hat im November, also imSommer, eine sehr empfindliche Kälte, auf der ganzen

pinkafo , eben so wie eine Reihe von Hügeln in der Pro-vinz von Scara, wo Stinkkalkfclsen viele versteinerteFi che enthalten, der Serra dos Verteiltes angehören.