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Buch IX.
sengriinde ) dehnen sich in Bogenform aus von den Mün-dungen des Orenoko, durch San Fernando de Apurebis jenseits des Zusammenflusses vom Rio Caguan mitdem Jupura, auf einer Länge demnach von mehr denn36 o Meilen.
l) Abtheilung des Bechens von Venezuela in derRichtung von Ost nach West. Die allgemeine Senkungist westlich, und die mittlere Höhe beträgt 4° bis 5oToisen. Das westliche Ufer dieses ausgedehnten Gras-meeres (mar de yerbas') bilden eine Gruppe von Ber-gen, die meist eben so hoch oder höher sind als derPic von Teneriffa und der Mont-Blanc. Es gehörendahin die Paramos del Almorzadero, von Cacota, vonLaura, von Porquera, von Mucuchies, von Timotes,von Las Rosas. Das nördliche und das südliche Gestade er-reichen meist nicht fünf- bis sechshundert Toisen Höhe.Ich habe schon früherhin umständlich das Gebiet derLilanos beschrieben (Th. 2, S. 2/,5, 3oo; Th. 3, S. 247,2.55, 267, 270, 283 — 33g; Th. 4, S. 588; Th. 5,S. 4 fgg.). Auffallend mufs es erscheinen, dafs das Maxi-mum der Tiefe des Beckens sich nicht in seiner Mitte,sondern am südlichen Rand, am Fufs der Sierra Parimobefindet, deren Länge nach der Thalweg des Orenokogeht. Nur erst zwischen den Meridianen vom Cap Co-dera und von Cumana, da, wo ein ansehnlicher Theilder Cordillere des Küstenlandes von Venezuela zerstörtist, gelangen die Gewässer der Llanos (der Rio Unareund der Rio Neveri) an’s nördliche Ufer. Die Thei-lungsgräte dieses Beckens wird durch kleine, unter demNamen der Mesas von Amana, von Guanipa und vonJonoro bekannte Plateaus (Th. 3, S. 255; Th. 5, S. 44)gebildet, ln eben dieser östlichen Abtheilung, zwischenden Meridianen von 63° und 66°, überschreiten die Ebe-nen oder Savanen südwärts das Bett des Orenoko und