Kapitel XXVI.
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birgsart artgetroffen, beym südlichen Heruntersteigen desRincon del Diablo gegen die heifsen Quellen von Mariarauml gegen die Ufer des Valencia - Sees sowohl, als beymöstlichen Vorrücken gegen die Gruppe von Buenavista,gegen die Silla von Caracas und das Cap Codera. Inder Region der Kette des Küstenlandes von Venezuela ,wo der Granit eine selbstständige Formation von i5 bis16 Meilen Länge zu bilden scheint, habe ich keinerleiJremdartige oder snbordinirle Schichten von Gneis,Glimmerschiefer oder Urkalkstein gesehen
Die Sierra Parime ist eines der ausgedehntesten Gra-nitlande, die auf dem Erdball Vorkommen sii ) : allein deram Abhang der Gebirge sowohl als in den Ebenen, wo-durch sie verbunden werden (Th. 3, S. 279 ), geht hieröfters in Gneis über. Der in seiner körnigen Substanzund unabhängigen Formation beständigste Granit wirdbey Encaramada (Th. 3, S. 397 ), im Engpässe Bara* *guan (Th. 3, S. 4^4) und in den Umgebungen derMission vom Esmeralda angetroffen. Oefters enthält der-selbe, wie die Granite der Felsengebirge (Br. 38°—4°°),
*) Der Urltalkstcin, welcher im Glimmerschiefer und Gneisüberall so gemein ist, findet sich im Granit der Pyre-näen , im Hafen von Oö , und in den Bergen von La-bourd. (Charpentier sur la const. geogn. des Pyrene'es,p. i 44 , 146.)
* e ) Siehe weiter oben , Th. 5 , S. 47a — 492. UmdieAusdeh.nung des Zusammenhangs dieses Granitbodens darzu-thun, darf man sich nur erinnern, dafs Hr. Lechenaultde la Tour, in den Geschieben des Mana - Flusses, in derfranzösischen Guyana , die nämlichen Granit Gneise (mitetwas Hornblende) gesammelt hat, die von mir, aooMei-lcn mehr westwärts, nahe beym Zusammenflufs des Ore-noko und des Guaviare sind beobachtet worden.