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Buch IX.
der Pyrenäen und des südlichen Tyrols, Hornblende-Kristallen , die in der Masse zerstreut liegen, ohnedarum in Syenit überzugehen (Th. 4, S. 17 , 377). DieseModificationen werden an den Ufern des Orenoko, desCassiquiare, des Atabapo und des Tuamini wahrgenom-men. Die Menge von Blöcken, die in Europa auf demKamm der Granitberge (Hiesengebirge in Schlesien , Och-senkopf in Franken) gleichmäfsig angetrolfen wird, istfüraus merkwürdig im N. W. Theil der Sierra Parirne,zwischen Caycara, dem Encaramada und Uruana; beyden Wasserfällen von Maypures und an der Ausmündungdes Rio Vichada (Th. 4> S. 1 Ö 7 ). Es bleibt zweifelhaft,ob diese angehäuften Massen, welche die Form von Cy-lindern (Th. 3, S. 466), von an den Rändern abgerun-deten Langwürfeln, oder von 40 bis 5o Fufs im Durch-messer haltenden Kugeln (Th. 4, S. 53;) haben, dieErgebnisse einer langsamen Zersetzung, oder einer hef-tigen und plötzlichen Emporhebung sind. Der Granitdes süd-östlichen Theils der Sierra Parimo geht zuwei-len in Schrift- Granit**) über, der aus blättrigem Feldspathbesteht mit eingeschlofsnen gebogenen Massen von Kri-stallquarz. In untergeordneten Schichten habe ich da-
*) Diese Beimischung der Hornblende im Granit der Kfi.stenlictte von Venezuela war mir nur erst am Gipfel derSilla de Caracas auffallend. (Th. 2, S. 402.)
■*) Pegmatite. Es ist diefs eine blofse Modification in Com-position und Textur des Granits, nicht einmal eine un-tergeordnete Schichte. Man darf aber den ächten Peg-matit, der gewöhnlich keinen Glimmerschiefer enthält,nicht mit dem Landkartenstein (piedras mapajas ) vomOrenoko (Th. 4 i S. 486) verwechseln, welcher verschie-dentlich gekrümmte Streifen von grün schwarzem Glim-merschiefer enthält.