Kapitel XXf'I. 567
selbst einzig nur den Gneis angetrofFen ; hingegenzwischen Javita, San Carlos del Rio Negro und dem PicDuida wird der Granit von zahlreichen Gängen unglei-chen Alters (Th. 4> S. 3/j8) durchzogen, die mit Berg-kristallen, schwarzen Turmalinen und Schwefelkiesenüberzogen sind (Th. l\, S. 201, 441 ). Es scheint, dafsdiese offnen Gänge, ostwärts vom Pic Duida, häufigerwerden, in der Sierra Pacaraina, vorzüglich zwischendem Xurumu und Rupunuri (Zuflüssen des Rio Brancound des Essequibo), wo der Reisende Hortsman, stattDiamanten **) und Smaragden, einzig nur eine Mineoder Grube von Bergkristall entdeckt hat. (Th. 4 ? S. 690;Th. 5, S. 4 f 8 .)
ß. Der Gneis ist vorherrschend längs der Küsten-Cordillere von Venezuela mit dem Anschein einer unab-
e ) Der magnetische Sand der Flüsse, die den granitischenZweig des Encarainada durchziehen (Th. 5 , 4775, lassendicKähe einiger Hornblcnd- oder Chlorit Schiefer (schis-tes amphiboliques pu chloritiquos) entweder sehichten-artig im Granit, oder über diesem Gestein aufliegendvermuthen. (Th. 4 , S. 590.)
te ) Diese Diamant-Mährchcn sind auf der Küste von Pariasehr alt. Peter Martyr erzählt, cs habe zu Anfang detsechszehnten Jahrhunderts Andreas Morales, ein Spa-nier, von einem jungen Indianer der Küste von Pariagehäuft „adamantem mire pretiosum, duos infantis digitiarticulos longum, magni autem pollicis articulum aequan-tem crassitudine, acutum utrobique et costis JJ pulclireformatis constantem.“ Dieser angcbliclie adamas jave-nis pariensis widerstand der Feile. Peter Martyr unter-scheidet ihn von den Topazen, indem er hinzusezt: „offen-derunt et topazios inlittorc“, das will sagen an der Küstevon Paria, von St. Martha und von Veragua. SieheOceanica , Dec. III, Lib. IV, p. 55 .