Band 
Fünfter Theil.
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Bach IX.

hängigen Formation, im nördlichen Gebirgszweige, vomCerro del Chuao und vom Meridian von Choroni biszum Cap Codera; im südlichen Gebirgszvveig, vom Me-ridian von Guigue bis zur Mündung des Rio Tuy. DasCap Codera (Th. 2, S. 022), die grolse Masse der Silla,des Galipano und des zwischen dem Guayra und Caracas inneliegenden Landes cTh. 2, S. 35i, 446» 451, 454),das Plateau von ßuenavista CTh. 3, S. 64), die Insel-chen des Valencia - Sees (Th. 3, S. 137, 142, i5o), dieBerge zwischen Guigue, Maria Magdalena und dem Cerrode Chacao (Th. 3, S. 23 i, 235) bestehen aus Gneis*);allein mitten auf diesem Gneisgebirg kommen enclavirteGlimmerschiefer zum Vorschein, die öfters talkartig sindin der Valle de Cauriinare und in der alten Provinciade los Manches (Th. 2, S. 453); am Cabo Blanco,westlich von la Guayra (Th. 2, S. 344); in der Nähevon Caracas und von Anlimano (Th. 3, S. 52), undhauptsächlich zwischen dem Plateau von ßuenavista undden Thälern von Aragua in dem Berge de las Cocuyzasund bey der Hacienda del Tuy (Th. 3, S. 67, •78).Zwischen den Grenzen, die wir dem Gneis hier alsvorherrschender Gebirgsart anweisen (L. 68’/,— 70%),geht der Gneis zuweilen in Glimmerschiefer über, wäh-rend der Anschein eines Uebergangs zum Granit sichausschliefslich nur auf dem Gipfel der Silla de Caracas "°)

°) Man hat mich versichert, auch die Eilande Orchila undlos Frailes bestehen gleichfalls aus Gneis. Curasao undBonaire sind Ilalkfelsen. Sollte die Insel Oruba, worinGoldgeschiebe (pepites) von gediegenem Gold in ansehn-licher Gröfse jüngsthin angctrolfcn wurden, dein Urge-birg angehören?

•*) Die Silla ist ein Gneisgebirg wie der Pic Adam (auf derInsel Ccjlan), mit diesem ungefähr von gleicher Höhe.