Kapitel XX FI.
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(Th. 2, S. 4 ^ 2 ) darstellt: vollends müfste auch nochsorgfältiger, als ich thun konnte, untersucht wer-den , ob die Granite vom Gipfel des St. Gotthards undvon der Silla de Caracas wirklich über dem Glimmer-schiefer und Gneis aufliegen, oder ob sie etwa dieseGebirgsart nur durchbohrt haben, indem sie sich inGestalt von Nadeln oder Kuppeln emporheben. DerGneis der Küsten - Cordillere enthält in der Provinz Ca-racas fast ausschliefslich Granaten, röthliches Titan undin der Masse der ganzen Gebirgsart zerstreuten Graphit(Th. 2, S. 357), llänke von körnigem Kalkstein (Th. 2,S. 357) und einige metallballige Gänge (Th. 2, S. 44h,/ t 5 .>; Th. 3 , S. 228). Ich will nicht enischeiden, obder granilhaltige Serpentin der Hochebene von Buena-vista im Gneis enclavirt, oder ob er, über dieser Gebirgs-art aufliegend, nicht vielmehr einer Formation vonl'Vejsslein (Leptinit) angehört, welche der von Penig und von Mittweyde in Sachsen ähnlich ist. (Th. 3 ,S. 67, 78.)
In demjenigen Theil der Sierra Parime, welche Hr.Bonpland und ich durchwandert haben, bildet der Gneiseine minder abgeschnittne Zone, und er oscillirt öftererzum Granit als zum Glimmerschiefer. Im Gneis von laParime habe ich keine Granaten angetroflen: es läfstsich nicht in Zweifel ziehen, dafs der Granit-Gneis desOrenoko an einigen Stellen etwas goldhaltig sey. (Th. 3 ,S. 406; Th. 4, S. 5 g 1, 749; Th. 5 , S. 212).
y. Der Gliinmerschiejer bildet mit dem Thonschie-fer ein zusammenhängendes Gebirge im nördlichen Zweigder Küsten - Cordillere, von der Spitze Araya bis überden Meridian von Cariaco hinaus, so wie hinwieder auchauf der Insel IMarguarita. Er enthält auf der HalbinselAraya, in der Masse zerstreute Granaten, Cyanit (Th.4, S. g4), und, wo er in Thonschiefer übergeht, kleine