Band 
Fünfter Theil.
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Buch IX.

Schichten von natürlichem Alaun fTh. 5, S. 83, 90, 92).Von dem Glimmerschiefer, welcher eine unabhängigeFormation bildet, mufs der dem Gneisgebirg unterge-ordnete Glimmerschiefer ostwärts vom Cap Codera un-terschieden werden. Dieser dem Gneis untergeordneteGlimmerschiefer stellt im Tliale von Tuy Bänke vonUrkalkstein dar (Th. 3, S. 79}, und kleine Schichtenvon Zeichenschiefe? (ampclite graphique) $ zwischen demCap Blanc und Calia Schichten von granalhaltigem Chlo-rit-Schiefer und von schiefriger Hornblende CTh. 2,S. 346); zwischen Caracas und Antimano, die merk-würdige Erscheinung von Gneisgängen mit eingeschach-teltcn Kugeln von granathaltigem Grünstein (Th. 3,

S. 50*1.

In der Sierra Parime zeigt sich der Glimmerschiefernur im östlichen Theile vorherrschend, wo sein Glanzseltsame Irrthümer veranlafst hat. (Th. 4, S. 702, 749.)Der Hornblende-Schiejer von Angostura (Th. 4; S. 6084und die Massen von Grünstein in Kugeln mit concen-trischen Schichten , nahe bey Muilaco (Th. 4, S. 601),scheinen nicht auf Glimmerschiefer, sondern unmittelbarauf Granit-Gneis zu liegen. Ich habe inzwischen genauauszumitteln nicht vermocht, ob ein Theil dieses schwe-lelkiesigen Grünsteins, an den Ufern des Orenoko, wieim Meeresgrund nahe bey Cabo-Blanco-(Th. 2,'S. 347)und bey Montanna de Avila , nicht etwa in der Gebirgs-art selbst, die er deckt, enclavirt sey. Sehr mächtigeGänge von unregelmäfsiger Bichtung (o//ure) sehenöfters wie verkürzte Schichten aus, und die in Hügelangehäuften Grünsteinkugeln könnten leicht, in Ana-logie mit so vielen Basaltkegeln, aus Spalten hervorge-stiegen seyn.

! ) Diorite. Sbhe meinen Essai geognostiqae, p. 357.