Band 
Fünfter Theil.
Seite
571
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Kapitel XX FI. 571

Die Glimmerschiefer, die Chloritschiefer und dieschiefrigen Hornblende - Gesteine enthalten magnetischenSand in diesen tropischen Regionen von Venezuela , wiein den mehr nördlichen Regionen von Europa . DiaGranaten sind daselbst fast gleichmäfsig zerstreut im Gneis(Caracas), irn Glimmerschiefer (Halbinsel Araya), imSerpentin (Buenavista), im Chloritschiefer (Cabo Blanco)und im Diorit oder Grünstein (Antimano) : weiter untenwerden wir diese Granaten nochmals zum Vorschein kom-men sehen in den Trachyt Porphyren , welche die Kronedes berühmten metallhaltigen Berges von Potosi bilden,und in den schwarzen augitartigen Massen des kleinen,an den Chimborazo gelehnten Vnlcnns von Yana-Urcu.

Das Steinöl, und diese Erscheinung ist ohne Zwei-fel sehr beachtenswert!!, kommt aus dem Glimmerschie-fer- Gebirg im Golf von Cariaco hervor (Th. 1, S. 546).Wenn, weiter westwärts, an den Ufern des Areo (Th.2, S. 86; Th. 5 , S. 44 ) un d nahe hey Cariaco (Th 1,S. 481 ; Th. 2, S. i 5 g) dasselbe aus Secundar-Kalkstein-Formationen hervorzuquillen scheint, so geschieht diefswahrscheinlich nur defshalb, weil diese Formationen überdem Glimmerschiefer aufliegen (Th. 5 , S. 87). Gleich-mäfsig haben auch die heifsen Quellen von Venezuela ihren Ursprung im Urgebirg, oder vielmehr unter dem-selben. Sie kommen aus dem Granit hervor (las Trin-cheras), aus dem Gneis (Mariara und Onoto), und ausden Kalkstein- und Sandsteinfelsen, welche das Urgebirgdecken (Morros de S. Juan, Bergantin, Cariaco). DieErdbeben und das unterirdische Getüse, deren Sitz un-richtig in den Kalkgebirgen von Cumana gesucht wor-den ist, sind am- stärksten in den Granitgebirgen vonCaracas und vom Orenoko verspürt worden (Th. 3 , S. 22,40). Vulcanische Fc-uer (wofern anders der Thatverhaltzuverlässig ausgemittelt ist) werden vom Volke den gra-