Band 
Fünfter Theil.
Seite
574
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Buch IX.

Glimmerschiefei’ durch eine aus Serpentin und Dioritcoordinirte Formation gesondert. Dasselbe ist in zweySchichten getheilt, deren obere grüne, specksleinartigemit Hornblende vermischte Schiefer, die untere hinge-gen blauschwarze, sehr brüchige und mit zahlreichenQuarzgängen durchzogene Schiefer darstellt (Th. 3, S.239). Ich habe weder Grauwacke (conche jragmen-taire ) noch liieselschiejer , noch Chiastolith darin ent-decken können. Der Fiiesehchiejer gehört in diesen Ge-genden einer Kalkförmation an, die wir alsbald beschrei-ben werden; was den Chiastolit (Macle) betrifft, sohabe ich schöne Stücke davon gesehen, dis von den In-diern als Amulele getragen wurden und die aus derSierra Nevada de Merida herrührten. Es findet sich dieseSubstanz, vermulhlich im Uebergangs - Schiefer,- zumaldie Herren Rivero und Roussingault Felsen von Thon-schiefer bcy 2120 Toisen Erhöhung im Paramo deMucuchies, auf dem Wege von Truxillo nach Meridaangetroffen haben °).

III. Formation von Serpentin und Diorit cGriin-stein von Juncalito').

Weiter oben haben wir ein Lager von gi’anathalli-gem Serpentin im Gneis von Buenavista , oder vielleicht

In Gallizien, in Spanien , habe ich den Thonschiefer,welcher Chiastolit enthält, mit der Grauwache wechselngesehen; allein der Chiastolit gehört unstreitig auch Ge-birgsarten an, die von allen Geognostcn bisdahin zu denUrgcbirgen sind gezählt worden, zum schichtenartig demGranit cinverleibten Glimmerschiefer und einem unab-hängigen Glimmerschiefer - Gebirg. (Charpentier , p. 45,i 9 5 )