Band 
Fünfter Theil.
Seite
585
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Kapitel XXyi.

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Turimiquiri, bey mehr denn 680 Toisen Höhe, undein Ammonit von 7 Zoll Durchmesser in der IMontannade Santa Maria , nord- nord - westlich von Caripe. Nir-gends habe ich den Kalkstein von Cnmanacoa, wovonin diesem Abschnitt insbesondere die Rede ist, über demSandstein der Llanos aufliegend gefunden ; wofern einsolches Aufliegen statthat, so mufs es beym Niederstei-gen von der Hochebene des Cocollar gegen die Mesa deAmana angetroffen werden. An der südlichen Küste desGolfs von Cariaco deckt wahrscheinlich die Kalkstein-Formation (Punta Delgada), und zwar ohne Dazvvischen-kunft einer andern Gebirgsart, den Glimmerschiefer, wel-cher zum kohlenhaltigen Thonschiefer übergeht. Imnördlichen Theile des Golfs habe ich diese schieferigeFormation in einer Tiefe von zwey bis drey Ellen imMeere deutlich erkannt. Die heifsen Quellen im Mee-resgrund (Th. 2, S. 169) schienen mir aus Glimmer-schiefer hervorzukommen, so wie auch das Erdpech vonManiquarez (Th. 1, S. 546). Wenn noch Zweifel überdie Gebirgsart walten, über welcher der Kalkstein vonCumanacoa unmittelbar aufliegt, so kann hingegen keineUngewifsheit walten hinsichtlich der über ihm liegen-den Gebirgsarten; diese sind nämlich: 1) der tertiäreKalkstein von Cumana, in der Nahe von Punta Delgadaund am Cerro de Meapire (Th. 2, S. 164); 2) derSandstein von Quetepe und vom Turimiquiri, welchergleichfalls Schichten im Kalkstein von Cumanacoa bildet,und wahrscheinlich dieser leztern Gebirgsart angehört;3 ) der Kalkstein von Caripe, den wir, im Laufe diesesWerks, mit dem Jurakalkstein häufig als identisch be-zeichnet haben, und von dem im unmittelbar nachfolgen-gen Abschnitt die Rede seyn soll.