Buch IX.
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enthielten (Th. 2 , S. 11 ). Ich glaubte, der salzhaltigeThon könnte mit dem Kalkstein-Agglomerat vom Ba-rigon wechseln. In der Nähe der kleinen Fischerhütten,die dem Macanao gegenüber liegen, schienen mir Ag-glomerat-Felsen durch die Thonschichten zu Tage zukommen. ßey einem zweyten Besuche in Maniquarezund den Alaunschiefern von Chaparuparu (Th. 5, S. 85)kam mir der Zusammenhang zwischen dem Tertiär-Ge-birg und dem bituminösen Thon ziemlich problematischvor. Ich untersuchte mit besonderer Sorgfalt die Ge-gend der Pennas negras in der Nähe vorn Cerro de laVela, O. S. O. von den Trümmern des Schlosses Araya.Der Kalkstein dieser Pennas *) ist dicht, blaulicht-grauund heynahe ohne alle Versteinerungen. Ich hielt ihnfür gar viel älter als das Tertiär-Agglomerat vom Bari-gon, und ich sah, wie er, in concordirender Lagerung,einen dem salzhaltigen Thon ziemlich analogen Schiefer-thon bedeckte. Gern mochte ich diese leztere Forma-tion mit den gekohlten Mergelschichten vergleichen, dieder Alpenkalkstein von Cumanacoa enthält. Den gegen-wärtig meist vorherrschenden geognostischen Ideen zu-folge könnte man die Felsart der Pennas negras alsStellvertreter des Muschelkalks (calcaire de Goettingue),und den salzhaltigen bituminösen Thon von Araya alsden Repräsentanten vom bunten Sandstein ansehen: ge-löst können diese Probleme jedoch alsdann erst werden,wenn eigentliche Minenarbeiten in diesen Gegenden un-ternommen seyn werden. Einige Geognosten, welcheglauben, das Steinsalz dringe in Italien bis in die überdem Jurakalkstein und selbst der Kreide liegenden Fels-arten, werden versucht seyn, den Kalkstein der Pen-
c ) Siehe oben, Th. 1, S. 527 mit Berücksichtigung derErrata für diese Seite, und S. 524, 527, 529.