Band 
Fünfter Theil.
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' Euch IX.

die von dem Correspondenten in Surinam gewünschten„Cdnjecturen europäischer Philosophen“ betrifft, so kön-nen deren hisdahin eben noch keine sehr befriedigendedargeboten werdWi.

Von 1740 bis i) 5 o hatte der Pater Boudier zuChandernagor in Indien Barometer-Beobachtungen ange-stellt. In seinem unter den Schriften des Hrn. de l'Isleaufbewahrten handschriftlichen Tagebuch bemerkt der-selbe, „dafs die gröfste Höhe des Barometers alltäglichgegen 9 oder 10 Uhr Vormittags, die geringste Höheaber gegen 3 oder 4 Uhr Abends stattfindet, und dafsseit vielen Jahren, während welcher der Barometer inChandernagor beobachtet wird, kaum 8 bis 10 Tageseyn mögen, wo dieser gleichförmige Gang des Baro-meters nicht wäre wahrgenommen worden.“ Und dochbefindet sich Chandernagor beynahe am äufsersten Endeder Aequinoctial - Region unter 22 0 5 i' nördl. Breite.

Die im Jahr 1735 nach Quito gesandten Akademikerhatten, bey ihrer Abreise aus Europa , keinerley Eennt-nifs von den in Surinam gemachten Beobachtungen überdie Regelmäfsigkeit der atmosphärischen Schwingungen ;die Herren Bouguer und de la Condamine schreiben dieEntdeckung dieser Regelmäfsigkeit einem ihrer Mitarbei-ter, dem Hrn. Godin, zu. „Ich habe, sagt Hr. de laCondamine*) **), in diesem Jahr 1741 auch einige Barometer-

Beob-

*) Siehe Cotte , Traiti de Meteorologie , Tom. II, p. J02.

•*) p'oyage a l'equateur , p. 5 o et 109. Bouguer, der sicheben so hurz über Godin’s Beobachtung ausdrucht, sezthinzu, dafs die Barometer-Variationen, unter dem Ae-quator, a'/, bis 5 Linien am Meeres-Ufer, und ungefähreine Linie in Ouito betragen. C Figure de la terre, p. XXXIX.)Aus dem Wcrlie von Thibault de Chanvalon ersieht man,

dafs

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