Band 
Sechster Theil.
Seite
123
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Kapitel XXVIII.

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Iassung von 100,000 ungezählt), war 26 auf 1000, wel-ches eine Verdoppelung in 27 Jahren bringt. Es hat aberHr. Cropper* *) ganz richtig bemerkt, dafs, wofern dieSclaven auf Jamaica und auf Cuba sich in gleichem Ver-hältnifs vermehrt hätten**), diese zwey Inseln alsdann, dieeine bereits seit 1795, die andere seit 1800, ungefährihre gegenwärtige Bevölkerung besitzen würden, ohnedafs 400,000 Neger suf den africanischen Küsten gefes-selt und nach Port-Royal oder nach der Havannah ge-schleppt werden mufsten.

Die Sterblichkeit der Neger ist auf der Insel Cuba wieauf allen Antillen sehr verschieden, nach den Culturarten,nach dem Grade der Humanität, welcher bey den Herr-schaften und Geranten angetroffen wird, und nach derZahl der weiblichen Neger, welche die Kranken pflegenkönnen. Es gibt Pflanzungen, wo jährlich 15 bis 18 vom100 sterben. Ich habe kaltblütige Erörterungen derFrage gehört, ob es für den Pflanzer vortheilhafter sey,die Sclaven nicht übermäfsig zur Arbeit anzustrengen undsomit dieselben seltener zu ersetzen, oder aber in wenig

men Theil der Bevölkerung ausmachen, wie in den süd-lichen Staaten. {Morse , med. Geogr. 1822, p. 608.)

*) Letter addressed to the Liverpool Society, 1823, p. 18.

**) Die Zahl von 480,000 fürs Jahr 1770 gründet sich nichtauf eine wirkliche Zählung,, sie ist nur annähernd. Hr.Albert Galadin glaubt, es hätten die Vereinten Staaten, diezu Ende 1823 eine Bevölkerung von 1,665,000 Sclaven undvon 250,000 freyen farbigen Menschen, mithin ein Ganzesvon 1,915,000 Negern und Mulatten besafsen, von denafricanischen Küsten nie mehr als 30,000 Neger, das willsagen, 1,830,000 weniger ei’halten, als im Zeitraum von1680 bis 1786 die brittischen Antillen von dorther erhiel-ten, deren Bevölkerung an Negern und Mulatten gegen-wärtig kaum einen Drittkeil derjenigen der Vereinten Staa-ten beträgt.