Kapitel XXVIII.
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dehnung von 50 caballerias *) oder 650 Hectaren, wo-von die Hälfte (weniger als ‘/i„ der Seegeviertmeile) dereigentlichen Zuckerpflanzung (cannaveral) gewidmet ist,die andere Hälfte hingegen dem Anhau von Nahrungs-pflanzen und den Viehweiden ( potrero ). Der Preis desLandes ist natürlicher Weise verschieden je nach der Be-schaffenheit der Grundstücke oder des Bodens und ihrerNähe zu den Seehäfen von der Havannah, von Matanzas und von Mariel. In einem Umkreise von 25 Meilen umHavannah kann die caballeria zu zw ey- oder dreytausendPiaster gewerthet werden. Für einen Ertrag von 52.000arrobas (oder 2,000 Kisten Zucker) mufs das Yngeniomindestens 500 Neger haben. Ein erwachsener und accli-matisirter Neger hat den Werth von 450 bis 500 Piaster;ein erwachsener, nicht acclimatisirter Bozalneger gilt370 bis 400 Piaster. Annähernd mag ein Neger jährlich,an Nahrung, Kleidung undArzney 45 bis 50 Piaster ko-sten, demnach mit Zinsen vom Capital und nach Abzugder Festtage über 22 Sols täglich. Die Nahrung, welcheden Sclaven gereicht wird, besteht in Tasajo (an der Son-ne gedörrtem Fleisch) aus Buenos-Ayrcs und Caracas ; ingesalzenem Cabliau (bacalao) , wenn der Tasajo zu theuerist; in Gemüse (viandas) , als Kürbis, Munnatos, Fatalenund Mais. Eine arroba von Tasajo kostete im Jahr 1804in den Guinen 10 bis 12 Bcalen; gegenwärtig (1827) ko-stet sie 14 bis 16. Ein Yngenio , wie wir solches hier an-nehmen (mit einem Ertrag von 52,000 bis 40,000 arrobas )bedarf 1. drey Cylinder-Geräthe, die mittelst Ochsen inBewegung gesezt werden ( trapiches ), oder zwey hydrauli-
*) Das Landmafs, caballeria genannt, hat 18 cordeles (jedescordel zu 24 varas) oder 452 varas im Geviert; demnachda ein vara = 0 m ,835, nach Rodriguez, so hat eine cabal-leria 186,624 Geviertvares, oder 130,118 Geviertmetres,oder 32*/io englische Acres. ,
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