Band 
Sechster Theil.
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Buch X.

Hand kaufend die Vortheile gegenseitig abwiegen, welchedie verschiedenen Industriezweige darbieten können.

Den Berechnungen zufolge, die ich auf der Insel Cu-ba gemacht habe, glaubte ich zu finden, dafs im Durch-schnitt ein Hectar 12 Cub. Meter de Vezou gibt, worausdurch bisher gewohntes Yerfahren höchstens 10 bis 12vom 100 roher Zucker gewonnen wird. In Bengalen be-darf es nach Herrn Bockford sechs, nach Hrn. Roxburgh5 6 / 10 Pfund Saft; denn 28 Decilitern Vezou geben 450Grammen rohen Zuckers. Daraus ergibt sich, dafs, wenndas Vezou als eine mit Salz geschwängerte Flüssigkeit an-gesehen wird, dieselbe, je nach der Fruchtbarkeit des Bo-dens, 12 bis 16 vom 100 krystallisirbaren Zucker enthält.Der Zuckerahorn (Acer saccharinum) gewährt, auf gutemBoden in denVereinten Staaten, 450 Grammen Zuckerauf 18 Kilogramme Saft oder 2 1 /, vom 100. Die gleicheQuantität Zucker liefert auch die Runkelrübe, wenn dieseQuantität mit dem Gesammtgewicht der knolligen Wurzelverglichen wird. Aus 20,000 Kilogrammen von in gutemLand gezogenen Runkelrüben erhielt man 500 Kilogrammerohen Zuckers. Da das Zuckerrohr durch Auspressen desSaftes die Hälfte von seinem Gewicht verliert, so gibt das-selbe, wenn nicht der ausgeprefste Saft, sondern die Knol-lenwurzeln der Reta vulgaris mit dem Stroh des Saccha-rum officinarum verglichen werden, bey gleichem Gewichtvegetabilischer Masse, sechsmal mehr rohen Zucker alsdie Runkelrübe. Es ist der Saft des Zuckerrohrs seinenBestandtheilen nach verschieden, je nach Beschaffenheitdes Bodens, der Menge des gefallenen Regens, der Wär-mevertheilung zwischen die verschiedenen Jahreszeitenund der mehreren oder minderen Neigung der Pflanzen zufrüher Blüthe- Diese Verschiedenheit beruht nicht ein-zig nur darauf, dafs, wie die Praktiker oder die maestrosde amcctr sagen, der Zuckergehalt mehr oder weniger