Band 
Sechster Theil.
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Buch X.

verdankt, die in Europa hinsichtlich der Trauben und desBunkelrübenzuckers unternommenen Arbeiten, die Un-tersuchungen der Herren Dutrone, Proust, Clarke, Hig-gins, Daniel!, Howard, Braconnot und Desrones habendiese Vervollkommnung erleichtert und vorbereitet; je-doch bleibt auf Ort und Stelle, auf den Antillen selbst,Alles erst noch in Anwendung zu bringen übrig. Zuverläs-sig ist, dafs man das mexicanische Amalgamationsverfah-ren im Grofsen zu verbessern nicht vermögend seyn wird,bevor man während eines langen Aufenthalts in Guanaxuatooder in Real del Monte, die Natur des Mineralstoffs wirderforscht haben, welche mit dem Quecksilber, mit dersalzsauren Soda, dem magistral und Kalk in Berührunggebracht werden; eben so wird man auch für Verbesse-rung des technischen Verfahrens in den Zuckersiedereyendamit anfangen müssen, in mehreren Yngenios der InselCuba durch einen mit dem gegenwärtigen Stand derPflan-zenchymie vertrauten Scheidekünstler kleine Quantitä-ten Vezon analysiren zu lassen, die aus verschiedenem Bo-den und in verschiedenen Jahreszeiten theils vom gewöhn-lichen oder Creolen - Zuckerrohr, theils aus dem-von Otai-ti, theils endlich aus dem rothen Zuckerrohr von Guinea sind gewonnen worden. Ohne eine solche vorläufige Ar-beit, die von einer Person unternommen wäre, welcheneuerlich in einem der berühmtesten Laboratorien Europa's gearbeitet hat und mit der Fabrication des Runkelrübenzu-ckers gründlich vertraut ist, mag man zwar zu einigen par-tiellen Vervollkommnungen gelangen, die Gesammtfabri.cation des Rohrzuckers aber w r ird bleiben, was sie gegen-wärtig ist: ein Resultat von mehr und minder glücklichem' ’Herumtappen.

In Ländereyen, welche bewässert werden können,oder worin Knollengewächse vor dem Zuckerrohr gepflanztwurden, erhält man aus einer caballeria fruchtbaren Bo-