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Buch X.
Ankaufsprei* *; 2. aus der Fracht und Assecuranz, und 3-aus den Eingangsgebühren. Der Ankaufpreis in den An-tillen ist heut zu Tage nur ein Dritttheil des Verkaufspreisesin Europa . Wenn in der Havannah eine gleiche Mischungvon weifsem und gelbem Zucker (hlanco y quebrado ) 12reales de plata die arroba kostet, so kostet eine caxa , zu184 Kilogr., 126 Fr. 48 Cent.; demnach ist der Preis yon100 Kilogr. raffinirten Zuckers 68 Fr. 69 Centimen, wennbey dieser Rechnung der Piaster zu 5 Fr. 27 Cent, gewer-thet wird. In den französischen Colonien ist der ursprüng-liche Ankauf 50 Fr. für 100 Kilogr. rohen Zuckers, oder60 Cent, das Kilogr. Fracht und Assecuranz betragengleichfalls 50 Cent. Die Gebühren sind 49 Fi’. 50 Cent-für 100 Kilogr. oder 49% Cent, das Kilogr.; woraus sichder Gesammtpreis des rohen Zuckers in den Seehäfen(im Havre z. B.) auf 1 Fr. 50 Cent, ergibt. Der Saft vonden in gemäfsigten Klimaten angebauten Runkelrüben ent-hält nur einen Drittheil oder Viertheil des krystallisirtenZuckers*) , welchen der Vcxou oder Saft des Zuckerrohrs
vvärtig sind. Man darf aber nickt vergessen, 1. dafs dieMelassen sowohl als die Erzeugnisse von Branntwein, wo-von die pipa 25 Piaster an Werth hat, und die auf einenViertheil vom Werth des fabricirten Zuckers ansteigenkann, nicht in Rechnung gebracht sind; und dafs 2. Hr.Eckegoyen seine Denkschrift in der Absicht geschrieben hat,um darzuthun, wie drückend der von der Zuckererzeugnifsbezogene'Zehnten sey, wefshalb er dann auch die Kosten derhacendados zu vergröfsern geneigt war. (Siehe oben. Pa-triota , Tom. II., p. 65, und die bereits angeführte Denk-schrift von Don Diego Jose de Sedano Sobre la Decadenciadel ramo de Azucar, 1812, p. 5.)
*) Der Graf Chaptal nimmt gleichfalls auch nur 210 Kilogr.rohen Zuckers auf 10,000 Kilogr. W'urzeln der Runkelrü-ben, oder 2 1 / IO vom 100 des ganzen Gewichts ( Chimie ap-pliquee « l’Agr., Tom. II., p. 452). Da die gut zerriebenen