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Buch X.
Kisten Zucker, -welche von der Insel Cuba im Jahr 1812ausgeführt wurden , in grofsen Pflanzungen erzeugt wür-den, 50,000 Sclaven für diesen Gewerbszweig völlig aus-gereicht hätten. Um Yorurtheile zu bekämpfen, die vonfalschen Zahlenberechnungen ausgehen, und in menschen-freundlichen Absichten rnufs hier erinnert werden, dalsder Druck der Sclaverey auf einer gar viel grösseren Zahlvon Individuen lastet, als die landwirthschaftlichen Arbei-ten ihrer erheischen, wofern man auch annehmen wollte,was ich zuzugeben gar nicht geneigt bin, dafs Zucker,Caflee, Indigo oder Baumwolle allein nur durch Sclavenangebaut werden können. Auf der Insel Cuba rechnetman überhaupt 150 Neger für die Fabrication von 1,000Kisten (184,000 Kilogr.) raffinirten Zuckers, oder in run-der Zahl etwas mehr als 1,200 Kilogr. auf jeden erwach-senen Sclaven.*) Eine Production von 440,000 Kisten
*) Auf St. Domingue ward auf grofsen und schönen Pilanzun-gen lf/s Landbauersclaven auf ein Carreau berechnet, hin-gegen auf den über die ganze Insel zerstreuten, den Docu-menten des Marquis de Gallifet zufolge, drey Sclaven aufein Cärreau; wenn nun dcrlirtrag eines Carreau (zu l 2 9/ IOOHect.) 2,500 Kilogr. rohen Zuckers beträgt, so macht diefs833 Kilogr. auf einen Sclaven. Hr. Moreau de Jones hatsogar auch dargethan, dafs die Berechnung für die Total-masse des cullivirten Landes in den französischen Coloniennur SS 1 /} Centner oder 1,640 Kilogr. aufs Carreau beträgt.(Commerce au 19 c siede, Tom. II., p. 308, 311-) In Jamaica wird ein Neger nur zu einem Hogsead Zucker (oder 711Kilogr.) gewerthet, nach Angabe des Hrn. Withmore. Be-reits war dem Verfasser der Representation du Consulado dela Ilavane an die Cortes die gröfsere Menge Zucker aufge-fallen, welche Cuba mit einer geringeren Zahl Neger alsJamaica erzeugt ( Documentos , p. 36.) In der handschriftli-chen Abhandlung: Sucinta Noticia de la Situacion de la Islade Cuba, enAgosto 1800, die von einem der reichsten Grund-besitzer in der Havannah herrührt, finde ich die nächste-