Band 
Sechster Theil.
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Der Gedanke des Canals der Guines*) war vor längerdenn einem halben Jahrhunderte schon entstanden, damalseinzig nur in der Absicht, Bauholz zu mäfsigen Preisenin die Werkstätten des Arsenals der Havanuah zu liefern’Im Jahre 1796 übernahm der Graf de Jaruco y Mopox, einliebenswürdiger und tüchtiger Manu, der durch seineYer-hältnisse mit dem Friedensfiirsten vielen Ein/luls hatte,das Project wieder in Gang zu bringen. Zwey sehr ge-schickte Ingenieure, Don Francisco und Don Felix Le-maur bi’achten im Jahre 1798 das Nivellement zuStande.Sie haben ausgemittelt, dafs der Canal in seine vollständi-ge Ausführung 19 Lieuen (von fr,000 varas oder 4)150 Me-tres) Länge erhalten würde; dafs sein Theilungspunkt inder Taverna del Piey sich linden würde, und dafs 19Schleufsen auf der Nordseite und 21 auf der Südseite er-forderlich wären. In gerader Linie beträgt die Entfer-nung von der Havannah nach Batabano mehr nicht denn8Vs Seemeilen. ** ***) ) Es würde der Canal der Guinen selbstals Canal kleiner Schifffahrt, sehr bedeutsam und nutzbarfür den Transport landwirthschaftlicher Erzeugnisse durchDampfboote seyn *'**), weil die am besten cultivirtenLandstriche sich in seiner Nähe befänden. Nirgends sinddie Strafsen in der Regenzeit, schlimmer als in dieserAbtheilung der Insel, wo der nur aus zerreiblichem Kalk-

‘ *) Das Nivellement ergab in Pulsen von Burgos : Cerro in

der Nähe der Brücke der Zanja, 106, 2; Taverna del Rey,329, 3; Pueblo del Rincon 295, 5; Laguna de Zaldivar,wenn sie angefüllt ist, 237, 3; Quibican $gg, ij Batabanodas Dorf 21, 3.

**) Siehe oben S. 31.

***) Bereits sind längs der Rüste Dampfboote zwischen der Ha-vannah und Matanzas , und minder regelmäfsig zwischender Havannah und Mariel errichtet. Die Regierung hat(21. März 1819 dem Don Juan de O-Farill ein Privilegiumfür die barcos de vapor bewilligt.