Band 
Sechster Theil.
Seite
257
JPEG-Download
 

257

Kapitel XXVIII.

der Küsten, die Richtung, Stärke und Dauer gewisserStrömungen und Winde, die Veränderungen, welche umdes wechselnden Vorherrsehens dieser Winde willen dieBarometerhöhen erleiden, sind Ursachen, deren Zusam-menwirken in einem langen Zeitraum und in durch Aus-dehnung und Höhe sattsam beschränkten Grenzen dasGleichgewicht der Meere ändern können *). Da wo dieKüsten dermafsen niedrig sind, dafs auf eine Meile land-einwärts der Boden nur um wenige Zolle sich erhöhet,da mufs ein solches Steigen und Senken der Gewässerden Einwohnern allerdings sehr auffallend erscheinen.

Der Cayo bonito , den wir zuerst besuchten, ver-dankt seinen Namen **) dem Reichthume seiner Vege-tation. Alles zeigt an, dafs er von Langem her über denOcean emporsteht; auch ist das Innere des Cayo kaum

and to mähe its influence be feil in the distant strait of Gib-raltar’ and on themore distant coast of Africa. it (QuarterlyRev. 1818, Fear. p. 217.) Pergl. über eben diesen Ein-flufs, der sich nach den canarischen Inseln hin fortpflanzt,Reise nach den Aequin. Ländern, Th. 5, S. 128.

*) Ich 'will damit nicht behaupten, dafs aus gleichen Ur-sachen die grofsen Erscheinungen zu erklären seyen,welche die schwedischen Küsten darbieten, wo die Se«an einigen Stellen den Anschein einer sehr ungleichenSenkung von 5 bis 4 Fufs in 100 Jahren darstellt. (Brun-crona und Hallstroem in Pogendorffs Annalen, 1824, St-il, S. 308- 328- Hoff Geschichte der Erdoberfläche , Th. 1,S. 403, 406.). Der grofse Geologe Hr. Leopold von Buch hat über diese 'Wahrnehmungen neues Interesse verbrei-tet, indem er untersuchte, ob nicht etwa vielmehr einigeTheile des Festlands von Seandinavien sich unmerklichemporheben. ( Reise durch Norwegen , Th. 2, S. 291.) Eineähnliche Vermutbung hat bey den Bewohnern von Hol-ländisch - Guiana stattgefunden. (Bolingbroke , Voyage toDemerary , p. 148.)

*♦) Bonito, hübsch.

Met, ». Ibtmioidts hist. Beiten. VI.

17