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Kapitel XXFIII.
zeichnet man im spanischen America *) Buffon’s braunenPelican, der die Gestalt des Schwanes hat. Mit der den gro-fsen pelagischen Vögeln eigenen dummen Zuversicht undSorglosigkeit verfertigt der Alcatraz sein Nest allein nuraus etlichen Baumästen. Wir zählten vier oder fünf die-ser Nester auf einem einzigen Rhizophora-Stamm. Diejungen Vögel vertheidigten sich tapfer mit ihren gewal-tigen 6 bis 7 Zoll langen Schnäbeln; die Alten flogenschwebend über unsern Köpfen und stiefsen laute Klage-töne aus; das Blut träufelte von den Bäumen herab, denndie Matrosen waren mit grofsen Stöcken und Messern( machetes ) bewaffnet. Umsonst blieben unsere Vorstel-lungen über diefs grausame und unnütze Verfahren.Der Matrose, auf der einsamen Seefahrt zu andauerndemGehorsam gezwungen , übt gerne eine grausame Herr-schaft gegen Thiere aus, sobald sich dazu Gelegenheitdarbietet. Der Boden lag voll verwundeter im Todes-kampf zappelnder Vögel. Bey unserer Ankunft hatte einevollkommene Ruhe auf diesem Erdwinkel geherrscht. Be-reits schien jeztAlles zu verkünden: die Menschen sindhier gewesen.
Der Himmel war mit röthlichen Dünsten überzo-gen, die sich gegen Süd-West allmählig zertheilten;wir hofften, jedoch vergeblich, die Höhen der Pinos-In-sel zu entdecken. Es besitzen diese Gegenden einenReiz, der dem gröfsern Theil der neuen Welt meist fehlt;es knüpfen sich die Erinnerungen , welche sie darbieten,an die berühmtesten Namen der spanischen Monarchie,an diejenigen von Christoph Columbus und Hernand Cor-tes. Auf der Südküste der Insel Cuba , zwischen der Xa-gua- Bucht und der Pinos-Insel, hatte der Admiral auf
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*) Sieh« oben, Tb. I, S. 295.