Band 
Sechster Theil.
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B n c h XI.

sind fern von den Küsten und bei einem starken Windenur in der Südsee bemerkt worden. Ich schliefse liier dieErörterung der mimerischen Elemente der Klimatologiedes Oceans. Es sind allgemeine Betrachtungen, welcheich in Erinnerung bringen zu müssen geglaubt habe, eheich mich wieder in das Innere der Länder vertiefe. DenHorizont des Meeres habe ich erst nach einer Abwesen-heit von 18 Monaten von der Höhe der peruanischen Cor-dilleren, als ich in der südlichen Hemisphäre die Andesvon Guangama'rca hinabstieg, wieder gesehen. , Bei die-sem Abschnitt meiner Reise werde ich untersuchen, obsüdlich vom Aequator , unter gleichen Breiten, die jähr-liche Mitteltemperatur des Oceans weniger hoch als imMeere der Antillen ist.

Unsere Fahrt von der Insel Cuba nach dep Küstendes südlichen America’s fand ihr Ziel an dev Mündung desBio-Simi und « ährte 16 Tage. Die Rhede bei Punta delZapote, wo wir Anker warfen, batte einen sehr schlech-ten Grund. Wegen des stürmischen Meeres und des hef-tigen Wellenschlags hatten wir Mühe die Röste mit unsermBoote zu erreichen. Wie schön erschien uns dieses Land!wie mnfs es diefs der kleinen Zahl Reisender erscheinen,die, voll Gefühl für die Reize der Natur, bei dem An-blicke eines dichten, von Palmen überkrönten Waldesihren Genufs nicht nach der Civilisation der Orte, wo sielanden, abmessen! Alles verkündete uns, dafs wir einewilde, selten von Reisenden besuchte Region betraten.Nur aus wenigen zerstreuten Häusern besteht das DorfZapote. Hier in einer Art von Schuppen fanden wir vieleSchiffsleute, alles farbige Männer, versammelt, die in Pi-roguen den Rio-Sinü herabgeschifft waren, um Mais, Ba-nanen, Federvieh und andere Lebensmittel nach dem Ha-