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Species Alfonsia, «1er Oel in Ueberflufs gibt; den Cocosbutyracea, hier Palma dulce oder Pahna real genannt,sehr verschieden von der Palma real auf der Insel Cuba ; * *)die Palma amarga , mit gefächerten Blättern, die zumDechen der Dächer benutzt werden, und Aic L>atta, **) ähn-lich der kleinen Palme Piritu amOrenoco. Schon den erstenEroberern ( conqnistadores ) war diese Verschiedenheit derPalmen aufgefallen. ***) Die Alfonsia oder vielmehr dieGattung der Elaeis, die wir an keinem andern Orte ge-sehen haben, erreicht nur eine Höhe von 6 Fufs; ihrStamm ist unförmlich dick, und die Fruchtbarkeit ihrerBlüthenscneiden so grofs, däfs sie über 200,000 Blüthenenthalten. Wiewohl von diesen (ein einziger Baum hat oftauf Einmal über****) 600,000) eine grofse Anzahl nicht zur
del Sind, mit kurzem, dickem und glattem Stamme, ist dieElaeis melanococca von Hrn. Martius {Palm. , S. 64, Tab.XXXIII. LV.) Ich halte ihn nicht wie Ilr. Brown, iden-tisch mit der Elaeis guineensis {Herbai of Congo River, S. 37),weil er in den Wäldern des Bio-Sinü wächst. Der Corozode Caripe ist dünn, klein, mit Stacheln bedeckt, und nähertsich dem Cocus aculeatu von Jacquin. Der Corozo de losMaranos im Thale von Cauca, eine der höchsten Palmen,ist der Cocos butyracea von Linnc. Siehe Kunth , in Humb.et Bonpl. Növ. Gen. T. I. S. 301 — 315.
*) Siehe oben S. 350.
**) Vielleicht von der Gattung der Aiphanes.
***) Pedro de Cieca de Leon, aus Sevilla gebürtig, der inseinem dreizehnten Jahre, 1531, in die hier beschriebene Ge-gend kam, erzählt dafs, „las tierras comarcanas del Rio Cenüy del Goljo de Uraba stan llenas de unos palmares muy gran-des y espessos, que son unos arboles gruessos y llevan unasramas como palma de datiles. u Siehe La Chronica del Peru nuevamenta escrita (Antwerpen 1554) S. 21, 204.
****) Ich habe mit Genauigkeit gezählt, wie viele Blüthen einQuadratzoll auf jedem Amentum enthält, von denen 100 bis120 in einer Bliithenscheidc sich vereinigt finden.