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Geologische Verhältnisse.
zart gewesen sein; standen wie es scheint dicht beisammen; scheinen theilseinfach, theils gablich gewesen zu sein; sind etwas mehr nach vorn ge-neigt als bei Pteris cretica.
11. Corylus australis?
Das Haselnussblatt ist in der Bestimmung noch zweifelhaft.
Die liagerungsverhältiiissc im Thal« von Porto da Criu.
Zwischen dem höchsten Gebirgskamm der Insel und einem seitlichenHöhenzuge, der sich unter einem spitzen Winkel gegen Nord abzweigt (i-—1uncl i—k auf der Karte), liegt eine tiefe Mulde eingesenkt, die in der An-sicht Tafel VII Fig. 3 vom Portella-Passe dargestellt ist, Die Oberflächen-gestaltung dieses Theiles von Madeira und die Vorgänge, denen die Felsen-masse der Penha d’Aguia muthmaasslich ihre Abtrennung von dem nachNord gerichteten seitlichen Höhenzug verdankt, wurden bereits in dem Ab-schnitt, der über die Thalbildungen handelt, (auf Seite 23 bis 25) ausführ-licher besprochen. Es bleibt daher nur noch einiges über die Lagerungs-verhältnisse der Hypersthenite und Diabase, der Trachyte und derjenigenSchichten nachzuliolen, welch fosile Pflanzenreste enthalten.
Die Häuser und Hütten des Kirchspiels von Porto da Cruz liegen anden Gehängen des Thalgrundes inmitten der dazu gehörenden Weingärtenund Felder. Nur wenige Wohnungen und die Kirche sind dicht bei einan-der hart an der Küste, wo das Bachnetz des Thaies ausmündet, erbaut.Hier waren schon lange grössere und kleinere gerollte Bruchstücke vonkristallinischen Gesteinen gefunden worden, die auch theilvveise mit zur Her-stellung von Einfriedigungen und Terassenwänden dienten. Folgt man derSpur nach landeinwärts, so gelangt mau zunächst des seitlichen Höhenzuges(i —k der Karte) an der Einsattelung, die diesen von der Penha d’Aguiatrennt, in der sogenannten Soca an eine Stelle, wo aut der linken (westli-cheren) Uferseite der Hypersthenit an 200 Fuss emporragt. Es ist einemassige Felswand, die allem Anschein nach, während der Gebirgsbach immertiefer und tiefer einschnitt, von oben nach abwärts herunter nach und nachdem Einfluss des vorbeiströmenden Wassers ausgesetzt war. VerschiedeneLager unterscheidet man nicht, aber Klüfte verlaufen einmal annähernd wag-recht oder etwas gegen die Küste geneigt und dann senkrecht hindurch,während die Partieen dazwischen eine Wollsackartige Abrundung erkennenlassen. Von dieser Wand ist nur ein beschränktes Stück blosgelegt; baldverschwindet der Hypersthenitfels unter vulkanischen Erzeugnissen, die spä-ter darüber abgelagert wurden. Aber auf der entgegengesetzten Uferseitesteht noch eine Masse an, die jedoch nicht hoch emporragt und von dem