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hatte, die Neigung der Schichten ganz in der Nähe der Berührungsstellen mit demGneisse, 60-73° nach Südosten; 150 — 200 Fuss tiefer betrug die Neigung nurnoch 26—27°, und noch später 10 — 15°. Die unteren Abhänge des Berges werdenvielfach durch ausgedehnte Schutthalden (aus Gneissfragmenten bestehend) der Beo-bachtung entzogen; es tritt hier bereits das entgegengesetzte Nordfallen, zum TheilNord west- oder Nordostfallen, ein, welches in den Borgen auf der rechten Seitedes Komanchethales herrscht.
In sehr grossartiger und belehrender Weise sind die Lagerungsverhältnisse zwi-schen den crystallinischen Gesteinen und zwischen den sedimentären Bildungen imBerner Oberlande aufgeschlossen. Die wiederholten und sorgfältigen BeobachtungenB. Stüdeu’s 1 haben gezeigt, dass an der Jungfrau, am Mettenberge, am Wetter-horn, am Urbachsattel u. s. w. einzelne Kalkmassen fast ganz von Gneiss umschlos-sen werden, dass der Gneiss in das Kalkgebirge oft in mächtigen Keilen eindringt,oder dasselbe in mannigfacher Weise überlagert.
Auch hier sind die Veränderungen der Gesteine an dem Contacte verhältniss-mässig nicht sehr bedeutend und im allgemeinen nur auf geringe Entfernung davonbeschränkt. Am Urbachsattel zum Beispiel geht der feinkörnige Gneiss in den lan-gen Keilen, welche auf der Passhöhe und weiter nach abwärts an den Abhängengegen das Urbachthal mehreremale zwischen den Kalk eindringen, an den Berüh-rungsflächen nicht selten in einen quarzreichen Talkschiefer über; der Kalk wird theilscrystallinischer, theils talkreicher und magnesiahaltiger; auch bemerkt man in eini-gen Theilen kleine Ausscheidungen von Eisenoxydhydrat. Diese Veränderungen sindin sehr ungleicher Ausdehnung entwickelt und an einzelnen Stellen kaum bemerkbar.
Die Ansicht des Urbachsattels 2 (Fig. 2 Taf. XI), durfte theilweise dazu dieneneine Vorstellung von der Art und Weise zu geben, in welcher der Gneiss und derKalk hier in einander greifen. Die Berge auf der linken Seite der Zeichnung, dasRanferhorn, Tossenhorn u. s. w. bis zur Passhöhe bestehen aus Gneiss, welcher ineinem langen mächtigen Keile unter den Kalk eindringt. Der Jurakalk, mit Ammo-niten und Belemniten, welcher die steilen Wände des Stellihornes bildet, wird aufdem Gipfel des Berges selbst abermals von einem feinkörnigen Gneisse bedeckt.Die Ben-renzmm zwischen dem unteren Gneisse und dem Kalke macht sich durcheine kleine Stufe am Fusse der Kalkwände deutlich bemerkbar; die Contactlinie senktsich o-ecren Norden herab, was man besonders an der entgegengesetzten, dem Kosen-lauioletscher zugewendeten Abdachung des Berges sehr schön beobachten kann; eshäimt diese Erscheinung mit dem nordöstlichen und nördlichen Einfallen der Kalk-schichten am Stellihorn und an den Engelhörnern zusammen.
.. le gneiss des Huutes Alpes Bernoises. Bullet, d. I. soc.
1) Sur les coins caleaires mtereales dans fe * 1 .
‘ T , ... 1047 p. 20S. Geologie der Schweiz . I. I 80 I. S. ISO.
geol. d. France. Nouv. ser. IV. 1840—184 • 1 ... , ... ,•
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2) Man gelangt über diesen Pass ans nein »
■ Anhöhe oberhalb der Hütten der Laueherlialpe gezeichnet,gende Uebersicht desselben wurde von einer m