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GEOGRAPHISCHE l'ND GEOLOGISCHE STREITER DES MONTE-ROSA .

Uebersiclit der Felsarten.

Gneiss. In dem Gneisse der Monte-Rosa -Gruppe findet sich weisser, seltenergraulicher Quarz, der letztere namentlich an den Abhängen der Vincentpyramide,in einem sehr feldspathreichen granitischen Gemenge; ferner weisser oder bläulich-weisser Orthoklas, zuweilen in grösseren Zwillingskrystallen ausgesondert. Inder Nähe der Vincenthütte zeigt sich ausser dem gewöhnlichen weissen, noch einsehr blauer und blaugrauer Feldspath , welcher dann gewöhnlich in grösseren Par-tieen auftritt und mit weissem, feinkörnigen Quarz innig verwachsen oft ziemlichmächtige Ausscheidungen in dem Gneisse bildet.

Ein ganz ähnlicher blaugrauer Feldspath, ebenfalls mit weissem, feinkörnigenQuarz verwachsen, aus dem Lavanthale in Wallis , befindet sich durch Herrn vonBuch auf der Königlichen Mineraliensammlung zu Berlin .

D’Aubuisson theilte in dem Traite de geognosie prem- ed. 1819 II. S. 167 und 108 einige Beobach-tungen über die Umgebungen des Monte-Rosa mit.

v. Wilden, der Monte-liosa. 1824.

Zumstein, Beschreibung der fünf Reisen auf die Spitzen des Monte-Rosa in den Jahren 1819— 1822;die zweite Abtheilung des Buches des Herrn V. Welden bildend.

Hirzel-Esciier, Wanderungen in weniger besuchte Alpongegenden der Schweiz . 1829.

M. Engelhardt , Naturschilderungen aus den höchsten Schweizeralpen, 1840, mit einem Atlas; fernerdas Monte-Rosa- und Matterhorn-Gebirg, 1852; mit einer neuen Panoramakarte und 2 Tafeln.

Albert Schott, die deutschen Colonien in Piemont , 1842.

Agassiz , etudes sur les glaciers 1840; in dem Atlas einige Ansichten des Gornergletschers und der um-gebenden Berge enthaltend.

Diisor, excursions dans les Alpes, 1844, und Nouvelles excursions 1845.

Forbes, travels through the Alps of Savoy. 1843.

Ulrich, die Seitenthiiler des Wallis und des Monte-Rosa . 1850. Es schliesst sich diese klare Uebersiclitder topographischen Verhältnisse an die treffliche Karte des Wallis von Gottlieb Studf.r an.

A. Sismonda, Mem. dell. Accad. d. Torino Ser. II. T. II. 1840. Ueber die geologischen Verhältnisse Pie-monts; auch Beobachtungen über die östlichen Umgebungen des Monte-Rosa enthaltend. Ferner:Classificazione dei terreni stratificati delle Alpi tra il Monte-Bianco e la contea di Nizza. Mem.d. Accad. d. loi. Ser. II. T. xil. 1852. Die beigefiigte geologische Uebersichtskarte (1 : 500000)umfasst die zu Sardinien gehörenden Tlieile des Monte-Rosa .

Die ausführliche Abhandlung von Fournet: Mem. sur la geologie de la pavtie des Alpes, compriseentre le Valais et I’Oisans. Ann. d. 1. soc. d. phys. et d’agricult. de Lyon T. IV. 1841 p. 105, imAuszuge mitgetheilt in Leonhard und Bronn’s Jahrbuch 184G. 360, enthalt auch einige Beobachtun-gen über die Umgehungen des Monte-Rosa . Man vergleiche auch die Suite des etudes sur ]. geol.d. Alp. comp, entre 1. Val. et l’Ois. Ann. d. 1. soc. etc. de Lyon . 2™ ser. T. I. 1849 p. 185, welchesich vorzugsweise mit der Gliederung der sedimentären Formationen beschäftiget.

Guyot, note sur la topographie des Alpes pennines. Bull, de la soc. d. Sciences nat. de Neufchatel. 1847.

Bernii. Studer, Geologie der Schweiz ; Band I. 1851. Ich verdanke diesem ausgezeichneten 'WerkeStuder’s vielfach die grösste Belehrung und Unterstützung bei meinen Beobachtungen und hei demEntwürfe der geologischen Karte des Monte-Rosa .

Die geologische Karte der Schweiz (Massstab 1:380000) von Studer und Escher, welche sichan das obige Werk anschücssen wird, ist bis jetzt noch nicht erschienen.