Band 
[Textband.]
Seite
174
JPEG-Download
 

174

SCHÄDIGE ABSONDERUNG VON GRANIT UND GNEISS .

unteren Abhängen dem Umstande zuschreiben wollte, dass dieselben an dem letzte-ren Platze von dem Eise der Gletscher früher entführt worden seien, so müsste zu-gleich eine sehr überraschende Stabilität in der äusseren Form und in dem Grade

O

der Verwitterung der Berge während der langen Periode vorausgesetzt werden, welcheseit der Verbreitung der erratischen Blöcke verflossen ist. Gerade in den Hochre-gionen sind uns sehr schöne Beispiele dargeboten für die fortwährende Veränderungder Oberfläche durch die Verwitterung, für das Herabstürzen der losen Felsblöckemit Lawinen u. s. w.; nur auf diese Weise kann stets wieder neues Material zurBildung der grossen Moränen herbeigeschafft werden, welche durch die fortschrei-tende Bewegung des Gletschers allmählig die Verwitterungsprodukte thalabwärtsbringen . 1

1) Da ich in der obigen Abhandlung einigemale die Frage von der früheren Ausdehnung der Glet-scher, und das Phänomen der erratischen Blöcke berühren musste, so bitte ich die, wie ich wohl weiss,nur sehr unvollständigen Bemerkungen zu vergleichen, welche ich Cap. I Seite 123 über diesen schwierigenund verwickelten Gegenstand zusammenzustellen versuchte.