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176-177
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17C

MENGE DER KOHLENSÄURE IN DEN HÖHEREN LUFTSCHICHTEN.

Chlorcalcinmröhren fest verbunden, deren Oeffnungen selbst mit langen Papierpfropfenverschlossen waren. Alle Köhren waren, um das Zerbrechen zu verhindern, aufeinem reinen Brette befestigt.

Bei dem Versuche auf der Vincentpyramide wurden die Köhren am Morgen undam Abende desselben Tages auf unserer Hütte gewogen; während des Transporteswaren sie mit Papierpfropfen und Kautschuck-Köhren fest verschlossen und einzelnin Papier gewickelt, in hölzernen Kästchen verpackt. Ich hatte zur Controle einviertes, nicht zum Versuche benütztes Kalirohr, in ganz gleicher Weise verpackt,mitgenommen, dessen Gewicht des Morgens und des Abends nicht die geringsteVeränderung zeigte.

Der Aspirator, aus starkem Eisenblech, mit zwei Hähnen an der Ein- undAusströmungsöffnung versehen, fasste 7930 C. Cent. Wenn derselbe wegen momenta-nen Wassermangels nicht völlig gefüllt werden konnte, 1 oder um den Versuch frü-her abzubrechen, nicht ganz entleert wurde, so bestimmte ich die benützte Wasser-menge durch ein 250 C. Cent fassendes, graduirtes Messgefäss. Der luftdichte Schlussder Kautschuckröhren, welche die verschiedenen Theile des Apparates verbanden,wurde mehrere Male während der Dauer des Versuches geprüft; ich band gewölin-

Zusammenstellung der

Nr.

Orte der Beobachtung.

Höhe.

Meter. | P-Fuss

Zeit und Dauerdes Versuches.

1. | Berlin . 3

2 .

32,5

Berlin .

32,5

100

100

19. Juni 18517 h p. m. bis

20. Juni 10"

a. m.

20. Juni 7 hp. in. bis21. Juni 10 h

a. m.

Barometerred. inMillim.

760,6 4 5

Temperaturder Luft0 Cels.

Mittel 13

761,3* i Mittel 14

1) Dieses war zuweilen auf der Vincenthütte der Fall, wo man sich durch Schmelzen von Schnee das nüthig eGefässen wieder aufgesammelt, um zu verhindern, dass es sich über den Boden verbreitete.

2) Relation des experiences pour determiner les principales lois physiques et les donnees numeriques qui entrefllBruder und ich nach den Tafeln von Marchand (S. 10) das Gewicht von 1000 C. Cent. Kohlensäure = 1,9870 Grffl'

3) Berlin . Im Laboratorium von Hrn. Prof. H. Rose, in der Cantianstrasse; die Fenster waren geschlossen»und 9 Fuss vom Pflaster entfernt war. Auf der gegenüberstehenden Seite der Strasse befinden sich keine Häuser;

4) Bar.: Mittel der Beobachtungen vom 19. u. 20. Juni. Ich verdanke die meteorolog. Beobachtung für diesen un (1

5) Bar.: Mittel d. Beob. vom 20. und 21. Juni.

ZUSAMMENSTELLUNG DER VERSUCHE.

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ich die Kautschuckröhren an jedem Ende mit je zwei Schnüren an die Glasröhrenfest, wodurch ein ununterbrochen luftdichter Verschluss des Apparates erzielt wurde.

Es ist kaum nöthig zu bemerken, dass der Hahn an der Einströmungsöffnungdes Aspirators geschlossen wurde, sobald ich an dem Apparate oder in seiner Umge-bung beschäftigt war; ich vermied ferner so sehr als möglich, auch wenn das Durch-streichen der Luft unterbrochen war, mich der Oeffnung der vordersten Chlorcal-cinmröhre zu nähern.

Die Untersuchung der atmosphärischen Luft von Berlin wurde in dem Laborato-rium von Hrn. Prof. H. Rose angestellt, welcher mir auch mit zuvorkommenderGüte gestattete die vorbereitenden Versuche in seinem Laboratorium auszuführen.Für die Berechnung wurden angenommen:

o o

Specifisches Gewicht des Kohlensäuregases nach Regnault (Pogg. Ann.

Bd. 65, S. 418). 1,5291

Ausdehnungscoefficient des Kohlensäuregases für 1° C. nach Regnault 0,003719Gewicht von 1000 Cub. Cent. Kohlensäure bei 0° C. und 760 Mm. Bar.nach Regnault 2 .. 1,9774 Gnn.

Versuche. 1851.

Befeuchtetes'Thermometer° Cels.

19. J. 10 h p.m.

20. J. 6 h a. m.10,25

(2 h p. m.

12,9)

20. J. 10 h p.m.

11,0

21. J. 6 h a. m.

11,0

(2 h p. m.12,9)

Rela-

Volum d.

Gewicht der Kaliröhren in

! Köhlens.

tive

unters.

Grammen.

1 in 10000

Bemerkungen.

h’euch-

Luft.

Vor dem

1 Nach dem

Zunahme.

j theilen

tigkeit.

(Jub. Cent.

Versuche.

Versuche.

Luft.

71

23850

28,4375

28,455

0,0175

4,22

Westwind, halbheiter. Min d

Nacht 11,0 C. Am 19. Juni

83

18,412

18,413

0,001

Vorm, und Mitt. war es trübe,am vorhergehenden Tage (18.Juni) trübe mit Regen.

(57)

19,930

19,9305

0,0005

0,019

77

23850

28,455

28,470

0,015

3,90

Schwacher Westwind, heiter; Min.

d. Nacht 12,5 C.

72

18,413

18,414

0,001

(40)

19,9305

19,932

0,0015

41,672

41,672

—

0,0175

Wasser verschaffen musste. — Bei allen Versuchen (ausser dem Versuche Nr. IG) wurde das ausfliessende Wasser in

dans le calcul des machines ä vapeur . 1847. p. 158. — Bei unseren früheren Versuchen in Ivärnthen hatten meinangenommen.

die Luft strömte von Aussen durch eine Glasröhre ein, deren vorderes Ende 1 bis 2 Fuss von der Wand des Hauses,ist von der Spree begränzt.

die folgenden Tage der gütigen Mittheilung des Hrn. Prof. Dovk.

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