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REOTi ACHTUNGEN ÜBER THE TÄGLICHEN VERÄNDERUNGEN DER TEMPERATUR.

i 2 ; aucli die Beobachtungen am Grossen Plateau scheinen dieses zuzeigen, da hier die anomale Einwirkung der Umgebungen (während des Tagesdurch Reflexionen) des Nachts aufhört.

Die kälteste Stunde in den verschiedenen Stationen war:

I.

(Die Wärme änderte sichaber b. fi 1 ' a. m. nur uni

TI.

III.

Grosses Plateau.

Aug.

- (),:")

12"

p. m.

Chamouni.

Aug.

+ 4,18

C>"

a. in.

Genf .

55

8,5

5"

55

Col du Geant.

Juli

0,6

4"

55

Chamouni.

55

11,8

4"

55

Genf.

55

14,9

4"

55

Vincenthiitte.

Sept.

-4,04

1"

55

St. Bernhard.

55

1,24

4"

55

Turin .

55

13,S

4"

55

die Zeit des Sonnenaufganges

und

des

folgende: 2

Aufgang.

Untergang.

1. Juli

4" 14' a. m.

7" 53' p. m.

11. „

4 h 21' „

7" 49' „

21. „

4" 30’ „

7" 4P „

1. Aug.

4" 43’ „

7" 28' „

11. „

4" 56' „

7" 13' „

21. „

ÜJ

o

00

6" 57' „

1. Sept.

5" 21' „

00

CO

cb

11. „

5 h 33' „

6" 19' „

21. „

5" 47' „

6" 00' „

Man sieht, dass beinahe für alle Stationen das Minimum nahe 1 Stunde vorSonnenaufgang fällt; Ausnahmen zeigen nur die Beobachtungen am Grossen Pla-teau und auf der Vincenthütte.

Am ersteren ist die Aenderung der Wärme während der zweiten Hälfte derNacht so gering, die Beobachtungsreihe überdies so kurz, dass die Ursache derAbweichung kaum sicher nachzuweisen ist.

Die Abweichung auf der Vincenthütte ist wichtiger, da zugleich die übrigen

1) Bei der Untersuchung des Barometerganges sind zugleich einige Resultate für die Temperaturder freien Atmosphäre mitgetheilt. Vergl. Cap. X.

2) Die Breite der hier verglichenen Punkte entfernt sich nur sehr wenig von 4G°.