TEMPERATURABNAIIME ZU DEN VERSCHIEDENEN STUNDEN.
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Erfolg nur Punkte vergleichen, deren Höhenunterschied ziemlich gross, deren Tem-peraturunterschied also bedeutend genug ist, um kleineren Störungen keinen zugrossen Einfluss auf das Resultat zu gestatten. Selbst wenn die horizontale Ent-fernung gering ist, bieten Orte von geringem Höhenunterschiede auch für ganzgleichzeitige Beobachtungen bedeutende Anomalien und Differenzen; diess gilt beson-ders dann, wenn beide Orte so hoch gelegen sind, dass sie sich über der Wolken-region oder nahe derselben befinden, in diesem Falle sind die ungleichartigen Be-schattungen durch vorüberzieheude Wolken, die eigene Temperatur, welche die Wol-ken aus der Tiefe mitbringen, die Verdunstungskälte etc. die hauptsächlichstenUrsachen sehr wesentlicher und zugleich sehr unregelmässiger Störungen.
Die Beobachtungen Saussuue’s hat bereits Kämt/ benützt, um die Erhebungfür 1° C. Temperaturunterschied zu bestimmen. Er erhielt 1 2 folgende Grössen.
Stunde.
Mor
Erhebung für1° C. Diff.
gens.
„ , lErhebung für
Stunde. , o c . Diff .
Abends.
Mn.
526’
Mg.
455'
2 h a. m.
582
2' 1 p. in.
431
4 „
646
4 „
437
6 „
600
6 „
434
8 „
554
8 „
440
10 „
493
10 „
483
Für das Tages-Mittel 500'.
1„ Bcaidmag auf di» mittlere Zahl stimm» damit auch die Beobad,ümgen iuI„.„, u„d auf der \ nieeiitbiitte sei,,- gut Oberau, beendet» wem, mau bortMteicb-
tigt, dass nn September die Abnahme langsamer ist als im Juli.
Wir erhalten eine Abnahme von 1° C. zwischen Turin und Vincenthütte fürol7 P. F., und folgende Werthe für die einzelnen Stunden. 3
1) Meteorologie Bd. II. S. 133.
2) Diese Zahlen sind von Kaemtz berechnet. Er nahm dabei die Höhe des Col du Geant10ÖG0' an.
3) Für die Berechnung dieser Quotienten wurde nur die erste Decimalstellc der Temperaturen derVincenthütte angesetzt.