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Monat.
Peissenbergl.
Mittlere Er-hebungfür10°C. Abnahmein den Al-pen.
Januar
— 2,1° C.
— 3,3°C.
710 P. F.
Februar
-0,8
-0,7
600
März
1,4
3,9
560
April
6,1
8,2
520
Mai
11,0
12,0
460
Juni
13,4
15,0
450
Juli
15,3
17,3
436
August
15,0
16,4
440
September
11,8
13,6
480
October
7,5
8,7
600
November
2,4
2,4
620
December
-0,6
+ 0,2
710
Jahr(ohneCorrection)
6,65
7,8
Es ergiebt sich daraus, dass in allen Monaten die Temperaturabnahme weitlangsamer ist, als jene Witi he. welche wir bei unseren früheren Untersuchungenfür die Alpen im Allgemeinen erhielten; diese sind zur Vergleichung in der letztenSpalte beigefügt.
Es ist im Juli und August für die Alpen die Abnahme von 1 0 C. von einerHöhendifferenz von 440 Fuss bedingt; zwischen München und dem Peissenbergebeträgt aber diese Höhendifferenz für den Juli 700, für den August noch bedeu-tend mehr.
Wenn man die Wintermonate vergleicht, zeigt sich eine noch grössere Unregel-mässigkeit. Der kälteste Monat, der Januar, ist am Peissenberge bedeutend wär-mer als in München .
Auch diese Unregelmässigkeit ist wesentlich von der Bodengestaltung abhängig.
Die Wintertemperatur eines hoch gelegenen Punktes, der sich nicht in einemThalkessel befindet, ist stets etwas gemildert, verglichen mit einem Punkte,der in gleicher Höhe auf einer gleichmässigen Ebene liegt. Jene Duftschich-ten, welche unmittelbar in der Nähe des Bodens durch Strahlung desselbenerkältet werden, können von Abhängen nach unten abfliessen, und werden dann