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beleben, reichen noch durch die Bergregion hindurch, theilweise bis in die subal-pine oder untere Alpenregion (4000 — 5500'); z. B. die Schwalben, der Mauersegleroder Spyr (Cypselus murarius), welcher nach Tsciiudi im Dorfe Splügen 4480'noch häufig nistet, der Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus), die verschiedenenArten der Spechte, der Buchfinke (Fringilla coelebs ) und einige andere Finken-arten, der Haus- und der Feld-Sperling (Fringilla domestica, F. montana), welchejedoch nicht sehr hoch zu gehen scheinen, die Baumlerche (Alauda arborea) unddie Feldlerche (Alauda arvensis ), mehrere Meisenarten, die Drosseln, die Bach-stelzen u. s. w.
Die grossen Fischarten, welche die tiefer gelegenen Seen bevölkern, ver-schwinden grossentheils in der Bergregion; einzelne Arten jedoch, besonders dieBach- und die Rothforelle, reichen noch in die alpine Region (5500 — 7000') hin-auf; die Forellen finden sich in einigen Hochalpenseen bis zu einer Höhe von 6500',ja ausnahmsweise bis gegen 7000'. In den Seen am grossen St. Bernhard gedeihenjedoch weder eingesetzte Forellen noch andere Fische.
Mit der Grenze der Waldvegetation (bei 5500 — 6000') tritt eine auffallendeVeränderung der alpinen Fauna ein, und es zeigt sich über derselben eine bedeu-tende Verminderung sowohl in der Zahl der Arten als der Individuen.
Die Region der letzten kleinen Wälder bildet für die Vertheilung der Thiereeine wichtigere Grenze als die Baumgrenze selbst, an welcher die Bäume mehr ver-einzelt auftreten.
Die Gemsen, welche für die Alpenregion vorzugsweise charakteristisch sind,obgleich sie, besonders in kleineren Alpengruppen, auch an tiefer gelegenen Stellensich auf halten, weiden im Sommer an einzelnen Rasenplätzen bei 8000, 9000 undzuweilen bis zu 10000'; sie steigen aber, besonders wenn sie verfolgt werden, nochweit höher hinauf, und wir sahen an den Pässen des Monte-Rosa , z. B. am Weiss-thor, ihre Spuren mehrere Male bei 11000 und 12000'.
In derselben Höhe wie die Gemsen hält sich der in den Alpen so selteneSteinbock auf, der aber mehr durch die Verfolgung als durch seine ursprünglicheLebensweise diese höchsten Theile der Alpen zu seinem Aufenthalte zu wählenscheint.
Bären kommen in manchen Theilen der alpinen Region vor. Sie werden bis-weilen, besonders im Engadin , den Schafheerden auf den höchsten Weideplätzengefährlich. Sie sind in Beziehung auf die Zahl ihres Auftretens sehr ungleich überdie verschiedenen Alpengruppen vertheilt.
Die Murmelthiere haben ihre Wohnungen in der alpinen und subnivalenRegion, bis zu einer Höhe von 8000'.
Die Füchse halten sich noch bleibend in der Alpenregion auf; sie streifenjedoch bis 10000'.
In der alpinen Region findet man noch mehrere Mausarten; in der subni-