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welche mit der Gesichtslinie 0 8 einen Winkel macht, der mit der Neigung dieser Lv-nie gegen den Horizont,. oder der Höhe von 8 einerley ist In der 4re„ Frgur ist dasAuge in 0 : die Vertikallinie durch 8) nnis also den Horizont des Auges, weil derQuadrant vertikal steht, in einem Punkt 8 der Horizontal - Linie 0 ^ schneiden; unddann ist v 0 8 oder der Bogen I) die Höhe des Sterns. In der eren Figirr istdas Auge in 8; die Vertikal - Linie 0 8 schneidet den Horizont des Auges in einemPunkt 8 der Horizontal-Lmie 6 8 in der Ebne des vertikalen Quadranten; und 068^7 90° — 6 0 8 oder der Boaen ^ v ist die Höhe des Sterns Die Höhe der Ster-ne, die man auf diese Art vermittelst des Quadranten unmittelbar findet, ist demnachderjenige Winkel am Himmel, dessen Beobachtung am leichtesten ist, und der. bey derBestimmung aller andern Winkel zum Grunde liegen mus-
§. 7. Die Höhe -V 08 (4. Fig.) ist aber noch nicht hinreichend, die Lasge der Linie 0 8 völlig zu bestimmen. Man stelle sich vor, der Quadrant werde umdie vertikale Are 6 0 gedreht: so wird die Linie 08 einen Kegel beschreiben, dessenSpitze in 0 ist; und alle Punkte in der Oberflache dieses Kegels haben dieselbe Hö-he Die Höhe allein bestimmt also nicht die Lage einer Linie, sondern anzahlt'
ger Linien, nämlich den geraden Kegel, dessen Seilen diese Linien sind. In jeder be-stimmten Lage aber zeiar der Quadrant nur eine einzige Seite des Kegels 0 8 an,und die Lage dieser Linie ifl völlig bestimmt, wenn man wAs, wie weit der Quadrantvon irgend einer gewissen Lage an gedreht ist, oder wenn man den Winkel kennt, dendes Quadranten Ebne um seine Are 6 0 beschrieben hat. Wenn man sich nun denQuadranten in zwey verschiednen Lagen oder Ebnen denkt, die sich in 6 0 schneiden, sofindet man den Winkel, den diese zwey Ebnen einschließen, wenn man in jeder von ih-nen eine Linie senkrecht auf 6 0 zieht. Der vom Quadranten beschriebene Flachen-Winkel ist dem ebnen Winkel gleich, den die Horizontal-Linie 0 ^. indessen beschrie-ben hat, und den man den Azimurkal - Winkel nennt. Um also die Lage der Linie0 8 völlig zu bestimmen, könnte man ans einer Horizontal-Ebne einen Kreis verzeich-nen, dessen Axe mit der Vertikal-Are des Quadranten 6 0 zusammenfallt, und aufdessen abgetheiltem Rande, ein am Quadranten befestigter Zeiger, das Azimurh ange-ben würde.. Es käme nur noch darauf an, die Linie 0 ^, oder den Punkt ^ desHorizonts, von dein man das Anmuth zahlt, so anzunehmen, daß es eine feste undleicht zu findende Lage hat. Wir werden in der Folge setzn, daß hiezu die vier Haupt-gegenden des Horizonts, Osten, Westen, rc- dienen-
§. 8. Die wenige Genauigkeit, die man sich von einem so zusammengeseztenWerkzeuge versprechen kann; die Schwierigkeit, den Punkt R dch Azimuthal - Qua-dranten genau in den zugehörigen Punkt des Horizonts bey jeder Beobachtung zu rich-ten tindem sein Gebrauch srfodort, ihn von einer Stelle zur andern zu bringen); undandre Ursachen Haber; die Astronomen langst bewogen, auf andre Methoden zu denken,,die auch wegen ihren großen Vorzüge, den Gebrauch der Azimuthal - Observationenta'r ganz verdrängt haben. Es kömmt mir darauf an, mit der Höbe des ClernSnoch irgend einen andern gemessenen Wu.kel zu verbinden, woraus das Azimnth, oterüberhaupt die Lage des Sterns, durch Rechnung gesunden wird. Die tägliche Bewe-gung,