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Erster Theil. Sphärische Astronomie.
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Sphar. Astron.

Mond keimt man bis-'ezt folgende Planeten: Merkur- ( L), Venus (?), Mars (<5),Jupiter ( S), Saturn ( ^ ), Uranus (F). Venus und Jupiter, auch zuweilen Mars,zeichnen sich besonders durch ihren schönen Glanz aus- Merkur ist immer sehr nahebey der Sonne, und daher dem bloßen Auge nur selten sichtbar. Uranus, dererst seit is Jahren entdeckt ist, erscheint nur sehr guten Augen als einer der kleinstenSterne.

§. rr. Die Natur der Sache bringt es mit sich, daß man von den einfa-chern Bewegungen anfange, also von den gleichsam ruhenden Fixsternen, dann zu Son-ne und Mond fortgehe, deren Bewegung viel einfacher scheint als die der Planeten, in-dem sie immer nach einer Richtung gehn, und beym ersten Anblicke Kreise um die Er-de zu beschreiben scheinen. Alsdenn folgen die Planeten, die bald vor- bald rückwärtsunter den Fixsternen herumirren, deren Bahnen auch zum Theil die Erde nicht ein-schließen. Die nur durch Fernrohre sichtbaren Planeten folgen dann, und den Be-schlus machen die Romeren, deren Erscheinung und Bewegung ganz unregelmäßig zuseyn scheint, und von denen unsre Kenntnisse noch am unvollkommensten sind. Diesist der Gang, den die Sternkunde nehmen mus, und auch wirklich genommen hat.Die Fixsterne sind die unbeweglichen Gränzsteine, durch die wir al'e Bewegungen am-Himmel bestimmen müssen. Ohne sie würde das astronomische Studium viel langwie-riger und schwieriger gewesen seyn, und überhaupt eine ganz andre Gestalt erhaltenhaben. Man hat sie daher von den ältesten Zeiten an sorgfältig beobachtet, und aufallerley Mittel gesonnen, dem Gedächtnis bey dieser unzähligen ohne Ordnung zerstreu-ten Menge zu Hülfe zu kommen. Man theilte die Sterne, nach ihrer scheinbaren La-ge, in einzelne Haufen oder Gruppen, bey denen die Phantasie sich Thiere, Menschen,Heroen, und andre ihr nahen Gegenstände dachte: und so entstanden die noch sezt be-kannten Sternbilder, die in neuern Zeiten sehr vermehrt sind. Man unterschied dieSterne der ersten, zweyten, rc. Größe, nach ihrem verschiednen Glänze, und gabnicht blos ganzen Sternbildern, sondern auch einzelnen merkwürdigen Sternen, beson-dre Namen. Man machte Verzeichnisse und Karten, in welche die Sterne nach ihrerdamaligen Lage eingetragen wurden, und machte es der Nachwelt, durch diese für sieunschätzbare Arbeit möglich, zu untersuchen, ob die Fixsterne ihre Lage ändern oderpicht, auch diese Verzeichnisse immer vollständiger zu machen (*); bis man es endlichfast so weit gebracht hat, diese ungeheure Menge zahlen zu können,, so daß wenigstensunter den großem Sternen, kein neuer erscheinen oder seine Stelle andern kann, ohnesogleich bemerkt zu werden.

§. is. Wiewok aber diese Sterne ihre Lage gegen einander nicht andern,so scheinen sie doch alle nebst den Planeten eine gemeinschaftliche, sehr schnelle Bewe-gung zu haben. Wem ist nicht von der frühesten Kindheit an jene Erfahrung bekannt,die auf die Geschäfte und die Sprache des gemeinen Lebens einen so wichtigen Ein-

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(*) Das altesse Firssern-Verzeichnis, das auf unsre Zeiten gekommen iss, iss von -Hipxarckfür das Jahr >28 vor Christi Geburt Es enthalt 1022 Steme, und ist von pro.lemärts in seinem Almagesi aufbewahrt, und für etwa roo Jahre nach Chr. Geb.rednzirt-