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i. A. z C.
punkte des Quadranten ist, und lasse den Quadranten unverändert in dieser Lage stehn.Wenn man nun mehrere Tage nach einander jedesmal die Zeit beobachtet, da derStern sich wider im Quadranten befindet, so wird man bemerken, daß alle diese Zwi-schenzeiten gleich sind. Man rücke den Quadranten in einen andern Vertikal - Kreis ,und verfahre dort eben so, so wird man dieselbe Gleichheit der Zeiten bemerken. Hier-aus folgt, daß die Widerkehr jedes Sterns zu demselben Vertikal - Kreise immer ingleichen Zeiten geschehe. Man stelle sich vor, der Stern sey am ersten Tage in einemScheitel-Kreise ^ zur Zeit t beobachtet, am zweyten Tage zur Zeit i-i- 7 -, daß also -rdie Zeit eines ganzen Umlaufs ist. Am dritten Tage sey der Stern in einem Schei-tel-Kreise L, der westlich von /c ist, um die Zeit 1 beobachtet, am vierten um die Zeit1 -l- 7 -, weil die Umlaufszeiten gleich gefunden sind. Nun mus der Stern am drittenTage in gewesen seyn zur Zeit 1-1-27-, und am vierten Tage zur Zeit t -i- zDer Stern durchlief also den Azimuthal-Winkel beyder Scheitel-Kreise ^ und 6 , amdritten sowol als am vierten Tage, in der Zeit 1 — i — 27-. Hieraus folgt, daß der-selbe Azimutbal- und der entsprechende Stunden-Winkel, bey jedesmaliger Revolution,in derselben Zeit beschrieben wird. Allein daraus folgt nicht, daß auch jeder andre ihmgleiche Winkel, in einer andern Gegend des Himmels, in der nehmlichen Zeit beschrie-ben werde. Wenn man beyde Lagen des Quadranten ändert, aber so, daß der vonihnen eingeschlossene Azimuthal-Winkel derselbe bleibt, so wird zwar dieser Winkel beyjedem Umlaufe in derselben Zeit beschrieben; aber diese Zeit ist der vorigen 1 —t—27-nicht mehr gleich. Diese ungleichförmige Aendrung des Azimuths ist eine natürlicheFolge der gleichförmigen Bewegung um den Pol, weil beyde Bewegungen nicht zugleichgleichförmig seyn können. Es sey nun die Zeit, worin der lezte Winkel beschrieben ist,— 6, die erstre Zeit "6-1 — t — 27-: so last sich die gleichförmige Bewegung umden Pol nicht strenge beweisen, wenn man nicht zugleich die Höhe oder das Azimuthdes Sterns beobachtet, und daraus die vom Quadranten in beyden Lagen eingeschlosse-nen Stundenwinkcl I? und -/ berechnet hat. Findet sich dann beständig G: i':
so ist die Bewegung um den Pol gleichförmig. Hiezu wird aber erfodert, daß manauch die Polhöhe und die Abweichung des Sterns kenne, da man dann auf die vorigeMethode zurück kömmt.
§. 40. Bey allen diesen Methoden wird der Gebrauch einer vollkommen rich-tigen Uhr erfodert, deren Gang man doch gewöhnlich durch die gleichförmige täglicheBewegung berichtigt: so daß hier also ein Zirkel im Beweisen begangen zu seyn scheint.Allein es giebt viele Bewegunacn in der Natur, von deren Gleichförmigkeit man sichohne astronomische Kenntnisse überzeugen kann, und worauf die mancherley Uhren, mitAusnahme der Sonnen-Uhren, gegründet sind. Der gleichförmige Gang der in derAstronomie üblichen Pendel-Uhren hat mit der täglichen Bewegnng nicht die geringsteVerbindung: wir kennen die physischen Ursachen, die ihren Gang zuweilen unregelmäßigmachen, und unsre Künstler sind dadurch im Stande, ihre Werke der vollkommenstenRegelmäßigkeit immer naher zu bringen. Alles dies gründet sich auf die Geseße derMechanik, und die unstreitigsten Erfahrungen der Natur. Daß aber der Gang dieserMaschinen, je naher sie ihrer Vollkommenheit durch jene aus der Theorie geschöpftenRegeln gebracht werden, desto genauer mit der täglichen Bewegung des Himmels über-
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