Band 
Erster Theil. Sphärische Astronomie.
Seite
51
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i. A. 6. C.

5r

Lange ist, wenn man den eben gefundnen Bogen des Aequators. der dem von X undX eingeschlossenen Winkel am Pole gleich ist, in den Halbmesser des Parallels XX,d. i. in den Kosinus der Abweichung des Sterns XI multiplizirt. Die Hälfte vonX X, oder X XI giebt auf diese Art den Bogen des grösten Kreises 0 XI, oder den Un-terschied der Abweichung, weil X L XI — 4t° ist. Da man die Abweichung desSterns Xl noch nicht genau kennt, so kann man, weil der Unterschied 0 Xl nichtbetragt, zuerst den Kosinus der Abweichung des Sterns 0 gebrauchen, und wenn mandaraus den Unterschied der Abweichungen 0 Xl, also die Abweichung von Xl selbst ge-funden hat, die Rechnung mit dem Kosinus der Abweichung von Xl widerholen. Wenndemnach die Zeiten, da beyde Sterne durch 0 , X und X gingen, t, -r- und ö heissen,und der erstre Stern am folgenden Tage zur Zeit t-s-l wider durch 0 ging- so ist

die Zeit eines ganzen Umlaufs'!', und die Zeit des Durchgangs durch Xl-^^, alsoder Unterschied der Nektaszension

t —

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360'—

2 t —- 7- — 9

i8o.

Die Zeit von X bis XI ist : ist also die Abweichung des Sterns 0 — F, so fin-det man durch die erste Rechnung X XI oder 0 Xl — - 180°, folglich die Ab-weichung von XI n ^ - -82°, woraus man durch die zweyte Rechnung ge-nauer die Abweichung findet — 182°). Diese lezte

Rechnung ist aber in den meisten Fallen ganz unnöthig.

§. 6z. Das mühsamste hicbey ist, das Netz so zu richten, daß der eineStern genau längs dem Faden XI) geht. Hak es diele Lage nicht, so wird auch derandre Stern nicht mit X X parallel, sondern in einer andern Linie XI O gehn, auf wel-cher der Stunden-Kreis OX senkrecht ist. Der Unterschied der Rcktaszension wird alsodurch die Zeiten gefunden, da beyde Sterne in O und X waren: und diese lezte Zeitlast sich nicht unmittelbar beobachten, aber auf folgende Art berechnen. Wenn matHieZeiten, da der Stern die Faden in XI, H., O, traf, beobachtet hat, und die Zeit vonXI bis (^, in, die Zeit von H. bis O, n heist, so kann man, weil die Bewegung imParallel XI O der Zeit proportional ist, XI ^ m und H .0 — ^ n setzen, wo ^ einebeständige Größe ist. Da nun XI L O — 92° und XILS— O 0 H, — 4t° ist, so

hat man im Dreyeck XI OH., und im Dreyeck OLH,

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Die Verglekchung beyder Werthe von OH. gibt wnZ XI n cot O - woraus manin den Dreyecken XI 0 X und OLX erhalt

OX-^XIX - — OX --(XI 0 —XIX),

G 2 mit-